Beiträge vom März, 2010

Basilika St. Aposteln

Dienstag, 30. März 2010 14:22

St. Aposteln in Köln

St. Aposteln in Köln

St. Aposteln steht zwischen Hahnenstraße und Mittelstraße am Pastor-Könn-Platz, ganz in der Nähe des Neumarkts. Der Platz ist übrigens in der Innenstadt eines der wenigen ruhigen Fleckchen, an denen man sich hinsetzen und ausruhen kann. Sonst ist man fast überall auf Cafés und Restaurants angewiesen. Nicht nur gibt es keine Grünflächen, sondern es fehlt auch auf Plätzen (z. B. dem Neumarkt selbst) an Bänken.

Die Kirche selbst wurde in der heutigen Form nach einem Brand 1198 errichtet. Wie groß diese Kirche ist, sieht man eigentlich nur von der Hahnenstraße aus und ihre schöne Form kann man eigentlich gar nicht so richtig erkennen, weil sie doch ziemlich zugebaut ist.

Wer nach einem anstrengenden Arbeitstag oder Einkaufstrip Ruhe und Besinnung sucht, sollte unbedingt hineingehen – die Stille ist nach der Hektik der Stadt sehr angenehm und ein Besuch lohnt sich. Die Kunstgegenstände und Ausstattung sind auf der Webseite der Basilika St. Aposteln recht ausführlich beschrieben:
http://gemeinden.erzbistum-koeln.de/st_aposteln/Basilika/index.html

St. Aposteln bietet viele musikalische Veranstaltungen an, vor allem Chor- und Orgelwerke werden hier aufgeführt. Die Termine sind ebenfalls auf der Website zu finden.

Thema: Architektur, Kirchen, Kultur | Kommentare (0) | Autor: Petra

Neues aus dem Bilderstöckchen

Donnerstag, 25. März 2010 16:30

Sieht doch jetzt schon fast wie ein nettes Café aus, oder?

Sieht doch jetzt schon fast wie ein nettes Café aus, oder?

Ich hatte ja neulich schon erzählt, dass es in Bilderstöckchen überall schöner wird und nun sind die Resultate sichtbar.

An der Ecke Ravensburger Straße/Schiefersburger Weg war immer schon eine Eckkneipe, die für mich allerdings wenig einladend aussah. Nun haben alle Ladengeschäfte in diesem Block neue Glasfronten bekommen und die Kneipe ist komplett verglast und sieht jetzt eher wie ein Café aus – ziemlich klasse!

Hochhaus Longericher Straße/Parkgürtel

Hochhaus Longericher Straße/Parkgürtel

Die ganz große Neuigkeit ist aber das Hochhaus an der Ecke Longericher Straße/Parkgürtel – lange als eines der hässlichsten Gebäude Kölns gehandelt und schließlich in die Schlagzeilen geraten. Denn im Spätsommer 2009 war das Haus mit Gerüsten und Planen versehen worden und nachdem Beton und Putz entfernt worden waren, verschwanden auch die Arbeiter. Die Bewohner des Hauses mussten dann mehrere Monate im Dunkeln hausen, während der kalte Wind durch die Fugen in die Wohnungen pfiff und die Wände verschimmelten. Die Vermieterfirma Dewag aus Stuttgart erfuhr von den Missständen angeblich erst aus der Presse – der Kölner Stadt-Anzeiger berichtete, z. B. hier:
http://www.ksta.de/html/artikel/1260194947125.shtml

Die Dewag reagierte dann recht schnell und beauftragte eine neue Firma mit den Arbeiten und gestern war es so weit: Die letzten Planen und Gerüste wurden abgebaut. Und nicht nur für die Mieter sondern auch für Passanten hat sich die Arbeit gelohnt; das Haus wird wohl keinen Preis für große Schönheit gewinnen und über die Farbgebung kann man streiten, aber es sieht doch jetzt ganz okay aus.

Thema: Architektur, Stadtteile | Kommentare (0) | Autor: Petra