Beiträge vom April, 2010

Frühling am Fühlinger See

Mittwoch, 28. April 2010 10:02

Spazieren gehen am Fühlinger See

Spazieren gehen am Fühlinger See

Im Norden Kölns, etwa zwischen Seeberg und Fühlingen liegt der Fühlinger See. Der Name ist irreführend, denn eigentlich besteht die Anlage aus mehreren Seen. Da ist die Regattabahn, die auch für internationale Wettbewerbe genutzt wird, weiterhin gibt es mehrere Seen zum Angeln und Schön-Aussehen, ein Freibad und auch Schwimmseen, die nicht beaufsichtigt werden. Tauchen und Boot fahren kann man auch. Man sieht dem Gebiet an, dass es von Menschenhand geschaffen wurde, aber das hat natürlich auch Vorteile, z. B. weil es Wege gibt, die zum Rollerbladen geeignet sind. Ich mag sehr gern die Wege entlang der Regattabahn, die als Insel zwischen den Seen angelegt sind. Neben den Seen werden hier auch verschiedene andere sportliche Ereignisse abgehalten und natürlich darf das riesige Reggae-Festival Summerjam nicht unerwähnt bleiben, das dieses Jahr zum 25. Mal stattfindet.

Thema: Freizeit, Parks, Stadtteile | Kommentare (0) | Autor: Petra

Literaturcafé Goldmund in Ehrenfeld

Montag, 26. April 2010 14:59

Literaturcafé Goldmund in Ehrenfeld

Literaturcafé Goldmund in Ehrenfeld

Meine Freundin Andrea und ich wollten uns morgens treffen, anfangs im Altenberger Hof, aber der macht erst gegen Mittag auf und bietet kein Frühstück an. Darauf bin ich schon mindestens einmal hereingefallen und vergesse es immer wieder. “Goldmund?” emailte Andrea mir und ich googelte. Und war gleich Feuer und Flamme. Erstens besuche ich immer gerne neue Cafés und Kneipen, und zweitens ist das Goldmund wirklich etwas besonderes.

Im Inneren befinden sich mehrere gut bestückte Bücherregale, denn das Goldmund ist auch ein Antiquariat für fremdsprachige Bücher und Reiseliteratur. Im Moment ist allerdings Aufnahmestopp für englische Bücher – die Regale quellen über. Ein Bereich ist für Bookcrossing-Bücher reserviert.

Zudem finden diverse literarische Veranstaltungen statt, von Lesungen über Stammtische in französischer, spanischer, italienischer und tschechischer Sprache bis zum Wikipedia-Stammtisch.

Es werden diverse zünftige Frühstücke angeboten, die lecker sind, der Kaffee schmeckt gut, der grüne Tee auch und sonst kann ich noch nichts zu den kulinarischen Genüssen sagen. Drinnen sitzt man gemütlich und draußen gibt’s bei gutem Wetter auch viele Sitzmöglichkeiten unter großen Bäumen.

Mehr Infos auf der Website: http://www.goldmundkoeln.de

Thema: Essen - Trinken - Ausgehen, Stadtteile | Kommentare (0) | Autor: Petra

Spielplatz Kennedy-Ufer in Deutz

Dienstag, 20. April 2010 10:18

"Spielplatz" am Kennedy-Ufer in Deutz

"Spielplatz" am Kennedy-Ufer in Deutz

Dieser Spielplatz ist wohl mit das Jämmerlichste, was Köln zu bieten hat. Er besteht aus einem Sandkasten mit einer Rutsche darin. Früher einmal war er wenigstens von großen Bäumen umstanden – die sind im Rahmen der Neugestaltung der Rheinuferpromenade abgeholzt worden, warum auch immer.

Einmal Rutschen, das war’s – sinnloser und trostloser kann ein Spielplatz kaum sein!

Thema: Freizeit, Kinder, Stadtteile | Kommentare (0) | Autor: Petra

Spielplatz Hans-A.-Müllerheim-Park

Freitag, 16. April 2010 10:57

Spielplatz am Lindenthalgürtel

Spielplatz am Lindenthalgürtel

Der Hans-A.-Müllerheim-Park verdient eigentlich diesen Namen nicht, denn er besteht zum größten Teil aus einem Spielplatz und ist für einen Park winzig. Er liegt in Lindenthal zwischen den beiden Fahrspuren des Lindenthalgürtels an der Paul Gerhard Kirche, die auch Rote Kirche genannt wird.

Aber nun zum Spielplatz: Zum Herumrennen ist einiger Platz vorhanden. Die Spielgeräte bestehen hauptsächlich aus einigen Wipptieren, Schaukeln, einer Rutsche und einem kleinen Kletterelement. Die Eltern sitzen hübsch schattig auf Bänken unter hohen Bäumen und haben ihren Nachwuchs jederzeit im Blick.

Thema: Freizeit, Kinder, Stadtteile | Kommentare (0) | Autor: Petra

Spaziergänge vom Hiroshima-Nagasaki-Park aus

Mittwoch, 14. April 2010 10:23

Hiroshima Nagasaki Park mit Blick auf den Aachener Weiher

Hiroshima Nagasaki Park mit Blick auf den Aachener Weiher

Der Hiroshima-Nagasaki-Park liegt an der Universitätsstraße und verbindet den Grüngürtel entlang der Inneren Kanalstraße mit den Wiesen hinter dem Hauptgebäude der Universität.

Der Park selbst ist recht klein, aber hügelig angelegt, so dass man einen hübschen Blick auf den Aachener Weiher auf der einen Seite und die Grünflächen des Campus andererseits hat. Ein kleiner Spielplatz ist auch vorhanden, ebenso wie winzige Waldstücke.

Von hier aus kann man den Spaziergang im Grünen fortsetzen, z. B. Richtung Süden, indem man über die Uniwiesen geht, erst die Zülpicher Straße überquert (hier findet man einen weiteren Spielplatz), dann die Luxemburger Straße und von hier aus ist es nur ein Katzensprung bis zum Volksgarten.

Eine zweite Variante führt nahe dem Museum für Ostasiatische Kunst über die Universitätsstraße und von hier aus entlang der Kanäle bis zum Stadtwald, siehe auch:
http://allesueberkoeln.de/2010/04/gruenanlagen-kanaele-an-der-rautenstrauchstrase-und-der-clarenbachstrase/

Oder man wendet sich nach Norden und spaziert durch die Grünanlagen an der Inneren Kanalstraße. An der Venloer Straße kann man zum Stadtgarten wechseln und nach der Subbelrather Straße geht man entweder durch die gut bewaldeten hügeligen Parkanlagen, die auf der stadt-auswärtigen Seite der Bahngleise liegen, oder durchwandert die Grünanlagen des Mediaparks. Hier wartet als Belohnung ein schöner Spielplatz auf Kinder.

Thema: Freizeit, Parks | Kommentare (0) | Autor: Petra

Spielplatz Pantaleonswall/Am Trutzenberg

Sonntag, 11. April 2010 10:40

Spielplatz in der Nähe des Salierrings

Spielplatz in der Nähe des Salierrings

Zwischen den Straßen Pantaleonswall und Am Trutzenberg, nahe des Salierrings, liegt ein kleiner Spielplatz, der nicht sehr schön ist. Die wenigen Spielgeräte sollen wohl ein Baumhaus, eine Kletterwand und ein Balanciergerät darstellen und wirken wenig einladend. Trotzdem, ein bisschen Grün ist drumherum und wer gerade daran vorbeikommt oder sonst gar nicht weiß, wie er sein Kind beschäftigen soll, kann hier ein wenig Ritterburg oder etwas ähnliches spielen.

Thema: Freizeit, Kinder, Stadtteile | Kommentare (0) | Autor: Petra

St. Peter Kirche an der Leonhard-Tietz-Straße

Samstag, 10. April 2010 10:22

Jesuitenkirche St. Peter

Jesuitenkirche St. Peter

Diese kleine Kirche befindet sich zwar in der Innenstadt, ist mir aber vorher noch nie aufgefallen, wahrscheinlich weil ich nie die Leonhard-Tietz-Straße entlang gehe. Sie verläuft parallel zur Cäcilienstraße und führt sozusagen von der Zentralbibliothek zur Nord-Süd-Fahrt.

Die Kirche St. Peter ist der späteste gotische Kirchenbau in Köln, der noch erhalten ist. Sie wurde 1525 fertig gestellt.

In dieser Kirche wurde der Maler Peter Paul Rubens getauft, der übrigens in Siegen zur Welt kam.

Wer sich näher über die Inneneinrichtung der Jesuiten-Kirche, ihre Geschichte, ihre Glocken und die Sanierung in den Jahren 1997 bis 2000 informieren möchte, dem empfehle ich den Wikipedia-Eintrag:
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=St._Peter_(K%C3%B6ln)&oldid=71217412

Thema: Architektur, Kirchen | Kommentare (0) | Autor: Petra

Schlösser für die Liebe an der Hohenzollernbrücke

Freitag, 9. April 2010 9:34

Die Hohenzollernbrücke besitzt auf beiden Seiten der Zugschienen einen Fußgängerweg. Am Gitter, das die beiden Bereiche voneinander trennt, bringen seit einiger Zeit Menschen kleine Vorhängeschlösser an. Diese Schlösser symbolisieren die Liebe – die zwischen Paaren (in Köln natürlich auch viele gleichgeschlechtliche) und ganzen Familien, aber auch für andere Leute werden dort verzierte Schlösslein angebracht. Manche sind ganz schlicht, manche reich bemalt oder beklebt, andere originell miteinander verschlungen – es sind viele hundert und ein Spaziergang über die Brücke lohnt sich nicht nur wegen der schönen Aussicht. Besonders viele Liebessymbole wurden auf der südlichen Seite Richtung Altstadt angebracht.

Alle Bilder können durch das Anklicken vergrößert werden.

Thema: Freizeit, Kultur, Stadtteile | Kommentare (0) | Autor: Petra

Chorweiler

Donnerstag, 8. April 2010 9:47

Die Silhouette Chorweilers hinter der Heinrich-Böll-Gesamtschule

Die Silhouette Chorweilers hinter der Heinrich-Böll-Gesamtschule

Chorweiler hat in Köln einen schlechten Ruf. Das hat viele Gründe. Zum Beispiel sind Hochhäuser überhaupt nicht in. Schicke verglaste Bürotürme in der Innenstadt, ja. Aber darin wohnen? Ist überhaupt nicht angesagt. Entsprechend wohnen im Kölner Norden viele Menschen, denen das egal ist oder die sich nichts anderes leisten können. Im Bus hört man Russisch. Auch Türkisch und viele Sprachen, die man nicht einordnen kann. Der Ausländeranteil beträgt 41 Prozent. Jährlich stellen sich bei einem sehr schönen Straßenfest die Nationen Chorweilers vor – dann gibt es spannende Tanz-Aufführungen und vor allem Leckereien aus verschiedensten Ländern.

Die Fussgängerbrücke führt unter dem Hochhaus hindurch

Die Fussgängerbrücke führt unter dem Hochhaus hindurch

Sonst fährt kaum jemand nach Chorweiler, es sei denn, um im Einkaufszentrum City Center zu shoppen. Das City Center hat sich in den letzten Jahrzehnten ganz schön gemacht. Ich kenne es aus meiner Schulzeit, die ich von 1979 bis 1984 im Gymnasium Volkhofen/Weiler verbrachte. Da musste ich in Chorweiler von der Straßenbahn in den Bus umsteigen und verbrachte auch so manche Freistunde hier. Damals war nur das Erdgeschoss des City Centers so richtig mit Geschäften bestückt, es war meistens halb leer, und im Obergeschoss war ganz früher ein Kino untergebracht und ein chinesisches Restaurant – die restliche Fläche wurde kaum genutzt. Heute ist jeder Quadratmeter mit Geschäften belegt und es herrscht ein reges Treiben.

Die hübsche Mosaik-Bank am Spielplatz ist leider ganz verkommen

Die hübsche Mosaik-Bank am Spielplatz ist leider ganz verkommen

Ich muss sagen: Es ist nicht alles schlecht. Und als Chorweiler gebaut wurde, fand man auch Hochhäuser aus Beton ganz schön. Der Stadtteil Chorweiler entstand in der zweiten Bebauungsphase des Stadtbezirks Chorweiler. In der ersten Phase wurden Heimersdorf und Seeberg während der 1960er Jahre aus dem Boden gestampft, in den 1970er Jahren folgte dann Seeberg-Nord, das direkt an Chorweiler angrenzt und Chorweiler selbst – die größte Plattensiedlung Nordrhein-Westfalens! Anders als ursprünglich geplant wurden dann aber kaum Bürogebäude gebaut, so dass das einst beabsichtigte Konzept vom “Leben und Arbeiten” in der neuen “Stadt” nicht umgesetzt wurde.

Chorweiler: Hochhäuser und davor das Einkaufszentrum City Center

Chorweiler: Hochhäuser und davor das Einkaufszentrum City Center

Mit “es ist nicht alles schlecht” meine ich die Infra-Struktur, denn die einzelnen Bereich des Stadtbezirks Chorweiler sind mit großzügigen Parkanlagen umgeben, die wirklich schön sind. Auch gibt es neben allen Geschäften, die man so braucht, Schulen, eine Stadtteilbibliothek, ein Schwimmbad, Radwege, Spielplätze und eine hervorragende Verbindung in die umliegenden Vororte und die Innenstadt. An der Heinrich-Böll-Gesamtschule liegen riesige Sportplätze, zudem wurde mit dem Aqualand ein großes Spaßbad mit Wellness-Bereich gebaut und der Fühlinger See gehört zu den bekannten Naherholungsgebieten Kölns.

Aber natürlich entspricht das Stadtbild einfach gar nicht mehr dem heutigen Geschmack. Dazu kommt, dass verschiedene Bereiche recht ungepflegt sind. So zieht sich auf dem begrünten Fußgängerweg entlang der Willi-Suth-Allee eine Reihe von Spielplätzen entlang – eigentlich eine tolle Idee. Leider sind sie jedoch voller Müll, ebenso wie kleine Waldgebiete in der Umgebung.

Parkanlage zwischen Chorweiler und Fühlingen

Parkanlage zwischen Chorweiler und Fühlingen

Thema: Architektur, Einkaufen, Parks, Stadtteile | Kommentare (0) | Autor: Petra

Spielplatz Rothgerbach/Am Weidenbach

Mittwoch, 7. April 2010 10:30

Spielplatz bei St. Pantaleon

Spielplatz bei St. Pantaleon

Ab heute möchte ich Euch immer mal wieder Spielplätze in Köln vorstellen.

Zwischen den Straßen Rothgerbach und Am Weidenbach im Innenstadt-Bereich (Neustadt Süd) befindet sich eine kleine Parkanlage rund um St. Pantaleon herum. Hier findet ihr einen recht hübschen Spielplatz. Es sind keine übermäßig spannenden Geräte vorhanden, aber immerhin sind die Fläche des Platzes selbst und die Wiese drumherum recht groß, da findet sich bestimmt für jedes Kind etwas.

Hier findet Ihr noch mehr Fotos:
http://www.spielplatztreff.de/spielplatz/detail/id/49/name/Rothgerberbach_Am_Weidenbach_in_K%C3%B6ln#

Thema: Freizeit, Kinder, Stadtteile | Kommentare (0) | Autor: Petra