Beiträge vom September, 2011

Der neue Saturn am Hansaring

Sonntag, 18. September 2011 11:01

Der Saturn-Eingang ist nun in der Ritterstraße

Der Saturn-Eingang ist nun in der Ritterstraße

Seit Anfang September feiert Saturn am Hansaring nach dem Umbau Neueröffnung. Das Aussehen des Ladens ist an die anderen Saturn-Geschäfte und Schwester-Unternehmen angepasst worden; der Keller mit den Computer- und Konsolenspielen sieht z. B. aus wie die untere Etage des MediaMarkts auf der Hohe Straße. Im Erdgeschoss findet man alles andere, sprich DVDs, BluRays, CDs, Fanartikel und ein paar Bücher. Somit steht also deutlich weniger Platz zur Verfügung und darunter hat vor allem der Klassik-Bereich gelitten.

War man früher auf der ersten Etage in einer ganz anderen Welt und konnte nach Herzenzlust stöbern, wird man nun, wenn man die CDs in den drei Regalreihen am Rand anschaut, von Popmusik bewummert und es gibt an den Engstellen kaum Platz genug, um an einem anderen Kunden vorbeizugehen.

Der Pop/Rock-Bereich wirkt auch enger als vorher, meine Stichprobe ergab aber, dass das Angebot scheinbar ähnlich groß ist wie früher.

Man hat mehr Wert auf Deko gelegt als vorher, überall locken Aufsteller, Plakate und andere Werbemittel. Aber ungemütlich und eng ist es geworden. Keine Plüschsessel mit CD-Stationen mehr wie früher im Zwischengang zwischen CD- und DVD-Abteilung, keine Vinyl-Abteilung im Keller und die CD-Empfehlungen der Mitarbeiter habe ich auch nicht mehr gefunden, aber die kann ich auch übersehen haben.

Der Wandel vom alten Saturn – damals als es nur den einen Saturn gab, den größten Plattenladen der Welt – bis hin zum Klon all der anderen Saturn- und MediaMarkt-Filialen ist wenig vorteilhaft. Der Saturn am Hansaring ist nichts besonderes mehr. Wie soll im Übrigen eine Verkleinerung auch eine Verbesserung darstellen, es sei denn, man hätte vorher Platz verschenkt, was definitiv nicht der Fall war.

Thema: Einkaufen, Freizeit, Musik | Kommentare (3) | Autor: Petra

An einem Samstag Morgen rund um den Dom

Sonntag, 4. September 2011 15:59

Diese Herren kennt man auch aus anderen Städten und in Köln sind sie seit einigen Jahren daheim. Manche bewegen sich gar nicht, es sei denn, man wirft Geld in ihre Behältnisse. Die Engel dagegen winken vorbeigehenden Menschen zu und versuchen, ihre Hand zu schütteln.

Gestern war wohl wenig los, da bekam dieser Engel Besuch von Charlie Chaplin, der mit seinem Stock in der Sparbüchse des Engels herumwühlte – da war schon einiges Geld zusammengekommen!

Musik gibt es immer viel in der ganzen Innenstadt. Diese Herren guckten so, weil 50 Meter weiter gerade andere Musiker loslegten (siehe nächstes Bild) und dabei viel Krach machten. Anschließend besannen sie sich auf ihre eigene Kunst und begannen mit der berühmten Toccata von Bach (für Bach-Fans: Ich meine natürlich die 565!), die auf diesen Instrumenten etwas ganz eigenes hatte …

Also schnell weiter. Damit wir uns richtig verstehen: Ich mag Dudelsäcke sehr! Trotzdem habe ich mich, als ich direkt vor diesen Herren stand, gefragt, ob diese Instrumente im Krieg statt des berühmten Kriegsgeschreis eingesetzt wurden oder zu dessen Untermalung.

Auf dem Roncalliplatz startete gestern ein Event mit dem ansprechenden Namen 71. Internationales Turnier des Westens um den Pokal der Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel. Ich zitiere aus der Website des Mittelrheinischen Automobil-Club 1904 Koeln e.V: “Auf ausgesuchten Strassen verführen wir Sie aus dem Herzen Kölns in den Westerwald und den Hochtaunus.”

Es waren wirklich schöne Autos dabei, die alle einzeln vorgestellt wurden inklusive der Firmen, die die Ersatzteile bereitstellen und diese Schätzchen wieder herausputzen. Da wurde es mir dann doch zu langweilig.

Die Baustellen haben in Köln immer einen langen Atem, selbst wenn sie nicht zum Einsturz von Stadtarchiven und Wohnhäusern führen. Diese ist besonders interessant, weil meines Wissens immer noch nicht feststeht, wie verhindert werden soll, dass die neue U-Bahn in der Philharmonie Vibrationen und Lärm verursacht – denn es ist lange bekannt, dass die Wände zu dünn sind um für genügend Abschirmung zu sorgen.

Auch vor dem Alten Rathaus am Alter Markt wird weiter gebaustellt, auch das hängt mir der neuen Nord-Süd-Bahn zusammen.

Auf dem Heumarkt wurde gerade für den Tag des Handwerks aufgebaut. Nun, wo die Handwerker um Auszubildende buhlen müssen, werden Veranstaltungen dieser Art gemacht. Da können sich Jugendliche über die Ausbildung im Handwerk informieren, die Friseure machten einen Frisurenshow und es wurden einige Reden gehalten.

Hier seht ihre den Aufbau der Bühne. Es waren drei absolute Superstars angesagt, nämlich Decoy, die aktuelle Chart-Hits covern sowie Mama Africa und, haltet euch fest, Alexander Klaws, der die erste (oder zweite?) Staffel von Deutschland sucht den Superstar gewann – wow, den gibt’s also immer noch!

Thema: Architektur, Freizeit, Kultur, Stadtteile | Kommentare (1) | Autor: Petra