Ostasien am Kölner Stadtrand – der Japanische Garten

Die letzten Tage war es ja so grau, dass ich das Thema lieber auf Eis gelegt habe – aber heute scheint die Sonne und so will ich meine Eindrücke vom Japanischen Garten in Leverkusen (ach nee, der liegt tatsächlich auf Kölner Gebiet!) loswerden:

Es ist jetzt eine gute Zeit, ihn zu besuchen, denn es blüht überall, die Gärtner legen den Figuren wieder Blumen in die Hände, die Durchblicke sind luftig – ein wirklich schöner Ort!

Carl Duisberg hat den Garten nach einem Aufenthalt in Japan 1926 angelegt, denn die Gärten dort haben ihn sehr beeindruckt. Inzwischen umfasst er 15.000 Quadratmeter und birgt allerlei Schätze: das Teehaus, Skulpturen von Tieren, Menschen und Gottheiten, prachtvolle Pflanzen, rot lackierte Tore und Brücken, liebevoll gepflegte Beete und Wege, Wasserspiele und Miniaturlandschaften.

Der Japanische Garten öffnet morgens um 9 Uhr, er ist öffentlich zugänglich und bei den Bayer-Beschäftigen ein begehrter Mittagspausenort. Am Wochenende ist er ein beliebter Ort für den Sonntagsspaziergang und bietet Photoenthusiasten immer schöne Motive.

PS: Und wenn es noch so gehandhabt wird wie in meiner Jugend, dann sind im Winter alle Wasservögel der näheren und weiteren Umgebung hier versammelt, denn die vielen Gewässer im Garten sind ziemlich warm – so eine Art Weiterverwertung von Kühlwassersystemen der großen Fabrik ;-)

Ich habe Ihnen mal ein paar Eindrücke von meinem Ausflug in der letzten Woche mitgebracht – eine Reihe von Skulpuren und ein paar hübsche Blicke durch den Park:

Dramatische Tierszene
Geschmückte Göttin



Mit Blumen meditierend ...
Lampenträgerin
Wasserspenderin
Als Kind eine echte Herausforderung ...
Brücke fast ins Nirgendwo
Sonnenlicht und filigrane Schatten auf den Parkwegen
Das Teehaus hinter Kamelien
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