Letzer Drehtag der Anrheiner am zukünftigen Rheinboulevard

Heute ist ein trauriger Tag für alle Fans der WDR-Serie „Ein Fall für die Anrheiner“. Der letzte Dreh wird beendet und wenn die bisher fertiggestellten Folgen im Frühjahr 2014 ausgestrahlt worden sind, war es das mit den Anrheinern – nach immerhin 16 Jahren.

Dafür wird das Gelände am Mülheimer Rheinufer, an dem bis heute gedreht wird, bald allen Kölnern zur Verfügung stehen. Ein paar Meter weiter, kurz vor der Fußgängerbrücke zur Halbinsel, auf der sich unter anderem der Jugendpark befindet, wird schon fleißig gearbeitet – dort wurde der Beachclub abgebaut. Hier werden Bänke aufgestellt und der Rad- und Fußgängerweg, der am gesamten Rhein entlang führen wird, bekommt natürlich auch seinen Platz.

Dieser Weg muss nur kurz den Rhein verlassen um am Auenweg ein paar Firmengelände zu umgehen. In Deutz wird er später an der ebenfalls im Bau befindlichen Freitreppe entlang führen. Für die Bewohner erfreulich ist, dass sie nach Abbau der Filmkulisse nun auch am Anrheiner-Gelände Zutritt zum Rheinufer haben werden und sogar irgendwann ein Weg von der Stegerwald-Siedlung zum Fluss führen wird. Dazu will die Stadt das Grundstück des ehemaligen Rückkühlwerks der Deutz AG kaufen und abreißen. Bisher muss man oft weite Umwege gehen, um zum Rhein zu gelangen.

Das gesamte Projekt gehört zu einem Rhein-Radweg, der von Rotterdam bis Basel führt.

Be Sociable, Share!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.