Dellbrücker Heide und Höhenfelder See

Im Norden Dellbrücks liegt ein kleines aber feines Naturschutzgebiet, die Dellbrücker Heide. Allein wäre sie eher etwas für einen kurzen Spaziergang, jedoch schließt sich der Höhenfelder See an und schließlich gelangt man nach Dünnwald mit dem Wildtierpark und anderen Naherholungsgebieten, so dass für eine ausgiebige Wanderung gesorgt ist, wenn man denn möchte.

Ich wollte die Wandersaison eher mit einem Spaziergang einleiten und fuhr mit der S-Bahn-Linie 11 bis zur Haltestelle „Dellbrück“. Von dort aus spaziert man nur ein paar Meter durch ein Wohngebiet, den Anemonenweg entlang, der quasi direkt zum Eingang der Dellbrücker Heide führt. Anhand der mit großen Betonblöcken gepflasterten Straßen sieht man, dass das Gebiet einmal militärisch genutzt wurde, die entsprechenden Gebäude sind jedoch 2008/9 abgerissen worden. Der BUND und die Eigentümerin des Geländes, die Stadt Köln, arbeiten daran, die Landschaft zu renaturieren und bereits jetzt fällt der Artenreichtum auf.

Ich machte einen kurzen Abstecher zu dem kleinen Heideteich und kehrte dann wieder auf dem Weg zurück und erreichte bald den Höhenfelder See. Nach einem Mini-Picknick umrundete ich den kleinen See halb und ging dann zum Kalkweg hoch – von hier aus nahm ich die Buslinie 154 zurück zur S-Bahn. Das war ein netter Spaziergang von etwa 90 Minuten, inklusiv etlicher Foto-Pausen. Ich hätte locker noch einmal so lange durch den Dünnwalder Wald laufen können oder stundenlang nach Osten, Richtung Bechsiefen und Odenthal.

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