Autorenarchiv

Der VRR, der große Grenzverkehr und Monatstickets der KVB

Mittwoch, 11. April 2012 16:52

Die meisten von Euch wissen es: Ich bin Online-Redakteurin und schreibe über Köln, Reisen und Ausflugstipps (unter anderem). Also bin ich viel in Köln und drumherum unterwegs. Aber ich bin keine begeisterte Autofahrerin und auch das Zweirad lässt mich meistens kalt. Bleiben meine Füße und öffentliche Verkehrsmittel.

Nun, da es wieder wärmer wird, nahm ich mir vor, ein Zone-5-Monatsticket zu kaufen und Kölns Umgebung zu erforschen. Ich studierte die Webseiten der KVB und des VRS und stieß auf mehrere Unklarheiten bezüglich der Ziele, die dann für mich noch erreichbar wären oder eben nicht. Klar ist, mit einem Preisstufe-5-Ticket darf ich im ganzen VRS-Gebiet herum fahren, so viel ich will. Besondere Fragen werfen dabei das erweiterte VRS-Gebiet auf und der große Grenzverkehr zwischen VRS und VRR im Norden.

Broschüren, die rechte erklärt den großen Grenzverkehr zwischen VRS und VRR

Broschüren, die rechte erklärt den großen Grenzverkehr zwischen VRS und VRR

Der große Grenzverkehr wurde eingerichtet, da es sehr viele Pendler zwischen den beiden Verkehrsverbünden gibt, also zwischen Köln und Düsseldorf, Wuppertal und auch den kleineren Gemeinden wie Solingen und Neuss. Möchte man als Kölner dorthin fahren, muss man nur ein VRS-Ticket der entsprechenden Preisstufe lösen. Nach Düsseldorf Mitte ist das beispielsweise Preisstufe 5 oder nach Burscheid Preisstufe 3. Zurück nach Hause geht es ähnlich, denn an den VRR-Automaten kann man ebenfalls VRS-Tickets in diesen Preisstufen ziehen. Soweit so gut, das lässt sich auch in diversen Broschüren und online-Übersichten nachlesen. Schwierig wird es, wenn man bereits ein Ticket besitzt, das einen Teil des Gebietes abdeckt.

Ich war lange Zeit Abonnentin des Formel-9-Tickets 1b, das es mir erlaubte, ab 9 Uhr morgens das ganze Stadtgebiet Kölns zu befahren. Müsste ich dann nach Düsseldorf nicht nur ein Ticket der Preisstufe 4 kaufen? In Düsseldorf angekommen, überkamen mich Zweifel und ich suchte einen Info-Schalter der VRR auf. Der Herr dort hatte eigentlich auch keine Ahnung, wälzte diverse Broschüren und meinte schließlich, er sähe das genau so wie ich, es könne ja eigentlich nicht anders sein. Trotzdem bin ich immer unsicher geblieben, denn den Preistarifen mit Logik beikommen? Das scheint mir doch etwas optimistisch.

Mein Monatsticket für das ganze erweiterte VRS-Gebiet

Mein Monatsticket für das ganze erweiterte VRS-Gebiet

Aber zurück zu meinem Monatsticket. Ich kaufte es am Automaten, für immerhin 115,10 €, wieder die Formel-9-Variante, weil ich sowieso selten vor 9 Uhr fahren will und man so fast die Hälfte spart. Mein Schreck war groß, als nur ein ganz kleines Zettelchen herauskam, tatsächlich eine Monatsmarke, in die man aber seine Ausweisnummer eintragen sollte. Also flugs zur nächsten KVB-Verkaufsstelle aufgebrochen und nachgefragt. “Wo wollen Sie denn fahren?” erkundigte sich die KVB-Mitarbeiterin. “Im ganzen Gebiet”, antwortete ich etwas ungenau. Ich erhielt einen kleinen Ausweis, da hinein wurde “VRS-Gebiet” gestempelt und zum Abschied meinte die Frau noch: “Damit können sie aber nicht Düsseldorf, Neuss und Wuppertal.”

Aha. Erstmal nahm ich das so hin, aber ich konnte es nicht recht verstehen. Wenn man in der Fahrplansuche eine Verbindung von Köln nach Düsseldorf sucht, wird angezeigt, dass man ein Ticket der Preisstufe 5 braucht. Und meine Monatskarte war doch Preisstufe 5!

Verschiedene Übersichten über Zonen und Tarife in den Broschüren

Verschiedene Übersichten über Zonen und Tarife in den Broschüren

Also am nächsten Tag nochmal ein KVB-Büro besucht, diesmal am Ehrenfeldgürtel. Die Mitarbeiterin nahm sich viel Zeit und erklärte: Wenn ich ein Ticket der Preisstufe 5 kaufe, dann kann ich damit entweder am großen Grenzverkehr teilnehmen oder aber das erweiterte VRS-Gebiet befahren, dass im Süden immerhin bis Gerolstein im Westen und Neuwied im Osten reicht. Bei einem Einzelticket nutze ich ja sowieso nur eines. Bei einem Monatsticket bekomme ich entweder einen Ausweis für das erweiterte VRS-Gebiet oder für eine Strecke, die den großen Grenzverkehr nutzt. Da darf ich dann z. B. von Köln nach Düsseldorf fahren und auch jeweils eine Zone um Köln herum nutzen, aber nicht nach Wuppertal oder nach Bonn. Und damit ich mir nicht einfach zwei Ausweise besorge und die Monatsmarke mal in den für das VRS-Gebiet und mal in den für den Grenzverkehr nach Wuppertal stecke, muss ich in die Monatsmarke die Nummer des Ausweises eintragen.

Das finde ich ja soweit ok, auch wenn es ärgerlich ist, dass das zumindest online nirgendwo steht. Was mich aber wurmt, ist, dass ich trotzdem relativ viel zuzahlen muss, wenn ich nach Wuppertal oder Düsseldorf möchte. Nämlich ein Ticket der Preisstufe 3. Dabei gilt mein Ticket in der Zone Köln und Dormagen (Dormagen gehört zum erweiterten VRS-Gebiet). Fahre ich nach Düsseldorf Süd ist das die dritte Zone. Für mein Verständnis würde ich also nur ein Ticket für eine Zone brauchen, nämlich Düsseldorf Süd. Dormagen wird mir aber trotzdem berechnet, obwohl dort doch noch mein Ticket gilt. Das ist schon sehr ärgerlich und nicht nachvollziehbar. Eine Lösung müsste es sein, nicht vor Antritt der Fahrt den entsprechenden Fahrschein zu ziehen, sondern kurz vor Überschreiten der Grenze einfach ein Handy-Ticket des VRR zu bestellen und dann natürlich nur der benötigten Zone(n).

Übrigens fand ich es in London sehr erfrischend, dass man dort die Bürger (und Touristen) darauf drängt, den möglichst günstigen Tarif zu bekommen. Mit dem elektronischen Ticket Oystercard, das man mit beliebigen Geldbeträgen und Tages- oder Wochenfahrscheinen aufladen kann, wird automatisch der preiswerteste Tarif ermittelt. So spart man fast immer um die 50 % gegenüber eines regulären Einzeltickets. Sowas würde ich mir für Köln auch wünschen!

Thema: Ausflüge, Stadtteile | Kommentare (0) | Autor: Petra

Frozen Yogurt und Bubble Tea auf der Neusser Straße – BoboQ

Freitag, 16. März 2012 8:46

BoboQ auf der Neusser Straße, Neueröffnung heute oder morgen

BoboQ auf der Neusser Straße, Neueröffnung heute oder morgen

Ich verspreche es, ich schreibe demnächst wieder über andere Themen als Bubble Tea! Aber gestern ging ich über die Neusser Straße und vor dem angekündigten Bubble-Tea-Laden war viel los – die Außengestaltung war fast fertig! Auch innen sah es schon gut aus – ein hübsches Ambiente, auch wenn ich sonst von 60s und 70s Design nicht so begeistert bin. Aber guckt es euch selbst an – schon heute nachmittag soll (wahrscheinlich) die Eröffnung sein!

Außer Bubble Tea wird es auch Frozen Yogurt geben – das ist nicht so meins, erfreute aber zwei Damen so um die 50 sehr, die vor mir gingen und sich auch für die Eröffnung interessierten.

Thema: Essen - Trinken - Ausgehen, Nippes | Kommentare (0) | Autor: Petra

Bubble Tea – Mal wieder, diesmal am Kaiser-Wilhelm-Ring

Dienstag, 13. März 2012 12:45

Wer hier regelmäßig liest, hat es schon mitbekommen. Irgendwie finde ich Bubble Tea gut, auch wenn er meistens doch ziemlich künstlich schmeckt. Den besten hatte ich bisher auf der Zülpicher Straße im Bubble Town. Da trank ich einen Rooibusch-Tee mit Passion Fruit Aroma und Mango Bubbles (oder war es mit Mango Aroma und Passion Fruit Bubbles?) – der war sehr lecker, fruchtig, erfrischend und nicht übermäßig süß. Im Bubble Bee war es sehr süß, dort gab es warmen Milch-Tee, den ich in Karamell und Kokos ausprobierte, ganz lecker aber doch sehr künstlich.

BubbleQ am Kaiser-Wilhelm-Ring

BubbleQ am Kaiser-Wilhelm-Ring

Das ist das BoboQ BubbleQ am Kaiser-Wilhelm-Ring, direkt neben dem tagsüber sehr schlecht laufenden Kiku-Sushi (schade, dort kann man relativ preiswert Sushi vom Band essen). Soweit ich mich erinnere, gehörten die Räumlichkeiten des Bubble-Tea-Ladens ehemals zum Sushi-Restaurant, das sich jetzt verkleinert hat. Wir wurden begrüßt von einer sehr schlecht deutsch sprechenden Asiatin, die sich nicht durch überbordende Höflichkeit auszeichnete und scheinbar für jeden Tee erstmal eine Gebrauchsanweisung studieren musste. Auch ein männlicher Mitarbeiter war eher wortkarg.

———-edit: ich las aus dem Schriftzug eigentlich BoboQ, dann BuboQ, entdeckte dann aber, dass der Laden eigentlich BubbleQ heißt, daher habe ich das jetzt hier im Artikel geändert! 16.03.2012 ————–


Jogurt-Bubbletea mit Mango-Sternchen

Jogurt-Bubbletea mit Mango-Sternchen

Ich trank einen Jogurt-Tee mit Mango-Sternchen. Diese Sternchen sind nicht mit einer Flüssigkeit gefüllt, sondern aus Gelee. Leider passen die meisten nicht durch den Strohhalm, so dass ich, als ich die Flüssigkeit (die ausflockte), konsumiert hatte, ein größeres Loch in meinen Deckel stechen musste, um die Sternchen direkt in meinen Mund zu schütten. Das funktionierte nur mit mäßigem Erfolg, erheiterte aber meine Freundin, die sich anwenderfreundliche Bubbles genehmigt hatte, extrem. Ich möchte fortan aber nie wieder Sternchen trinken.


Anleitung zum Bubbletea trinken

Anleitung zum Bubbletea trinken

Auf diesem Bild kann man die hübsche Deko der Becher erkennen und scheinbar auch meine unterschwelligen Aggressionen, die wohl dazu führten, dass ich dem armen Männchen den Strohhalm direkt durch den Bauch rammte. Besonders originell finde ich allerdings den Hinweis “Tapioka ball must chew before swallow”, was ich etwa mit “Die Tapioka-Perle muss kauen, ehe eine Schwalbe kommt” übersetzen würde, alternativ mit “Die Tapioka-Perle muss vor den Augen der Schwalbe kauen”. Zum Glück erwarten wir ja jetzt im Frühjahr die Schwalben bald zurück, dann können die Tapioka-Perlen auch wieder was essen.


Weitere Instruktionen für den Bubbletea

Weitere Instruktionen für den Bubbletea

Völlig sinnfrei allerdings erscheint mir der Hinweis “Children under 5 not suggest to eat”. Soll man Kinder, die jünger als 5 Jahre alt sind, nicht verzehren? Die sind aber doch besonders zart?! Oder sollen Kinder unter 5 nichts essen? Immerhin werden sie dann auch bestimmt keine 5 Jahre alt. Schon merkwürdig, diese Bubbletea-Zubehör-Hersteller.

Thema: Essen - Trinken - Ausgehen, Stadtteile | Kommentare (0) | Autor: Petra

Urban Gardening Projekte in Köln

Freitag, 9. März 2012 13:44

Wer neulich meine Facebook-Tipps gelesen hat, dem ist vielleicht aufgefallen, dass mich die Themen Nachhaltigkeit und Urban Gardening interessieren.

Letzteres habe ich schon betrieben, als ich das Wort noch gar nicht kannte. Ich war nämlich mal stolze Besitzerin einer riesigen Dachterrasse und dort haben mein damaliger Freund und ich nicht nur Zierpflanzen angebaut, sondern auch Kräuter, Gemüse und Obst. Nun habe ich wieder einen recht großen Balkon und eine Terrasse und überlege schon, was ich da mache. Bestimmt werden Andenbeeren (auch Kapstachelbeere oder Physalis) kommen, ein Obstbäumchen, Pflücksalat und natürlich etliche Zierpflanzen, wobei die Sonnenblumen für die Finken dann auch wieder Nutzpflanzen sind – ich freue mich schon, wenn eine Horde hungriger Buntfinken unseren Balkon besetzen wird. :-)

Das war unsere Andenbeeren-Plantage auf der alten Terrasse, rechts sieht man die noch nicht reife Frucht - sehr lecker und Vitamin-C-reich

Das war unsere Andenbeeren-Plantage auf der alten Terrasse, rechts sieht man die noch nicht reife Frucht - sehr lecker und Vitamin-C-reich

Aber nicht nur jeder Einzelne ist wichtig beim Urban Gardening, es gibt auch viele Gemeinschaftsprojekte. In Ehrenfeld sind die Menschen besonders umtriebig, darüber habe ich hier schon berichtet:
http://www.leben-in-koeln.net/blog-post/2012/02/08/urban-gardening-in-ehrenfeld.html

Ein anderes riesiges Projekt ist das Neuland. Es handelt sich dabei um die große Brachfläche der ehemaligen Dom-Brauerei im Süden Kölns. Es sollte dort einmal ein Neubau für die FH entstehen, das Vorhaben ist jedoch gestorben. Nun ringen Stadt und Bürger darum, was dort passieren soll. Man könnte Wohnhäuser oder Bürogebäude bauen oder beides mischen. Ein Park wäre schön.

Da es auf jeden Fall Jahre dauern wird, bis die Bebauung beginnt, möchte Neuland dort einen mobilen Gemeinschaftsgarten entstehen lassen, in dem Nutzpflanzen gezogen werden, Menschen sich treffen und austauschen können und auch ungewöhnliche Pläne realisieren. Es gibt schon einige Arbeitsgruppen, andere sollen noch entstehen. Die Themen sind bisher Kompost/Erde, Hühnerhaltung, Bewässerung, Solarenergie, Gewächshausbau und Saatgutvermehrung.

Nun muss man dazu sagen, dass bisher die Nutzung für den mobilen Garten noch gar nicht offiziell genehmigt worden war, aber vor wenigen Tagen gab es eine Begehung des Geländes mit Vertretern des Bau- und Liegenschaftsbetriebs NRW, die erfolgreich war. Jetzt wird der belastete Boden durch Sand abgedeckt und darauf werden die Pflanzkisten gestellt – die Arbeiten sind bereits in vollem Gange.

Wer Interesse hat: Die Neuland-Gärtner treffen sich jeden Mittwoch um 12 und Samstag um 15 Uhr. Genaue Informationen findet man auf der Website oder bei Facebook.

Weiterhin gibt es ein Gartenprojekt in Kalk und dort geht es auch gerade wieder in die Pflanzsaison. Anregungen und Wünsche von Interessenten sind sehr willkommen, morgen ist bereits das nächste Treffen. Mehr Infos gibt es unter
http://pflanzstelle.tk.

Das ist noch nicht alles, aber wer ein bisschen googelt oder bei Facebook oder Twitter den entsprechenden Meldungen folgt, findet viele Hinweise selbst. Die diversen Projekte vernetzen sich auch gegenseitig sehr gut.

Thema: Freizeit, Parks, Stadtteile | Kommentare (0) | Autor: Petra

Ehrenfeld: Grüner Weg – Vogelsanger-Straße – Lichtstraße

Freitag, 2. März 2012 13:02

In Ehrenfeld, so scheint mir, tut sich immer besonders viel. Außerdem ist es wahrscheinlich eines der abwechslungsreichsten Viertel. Neulich war ich dort unterwegs und habe ein paar Fotos gemacht.

Grüner Weg

Grüner Weg

Wenn man vom Melatengürtel kommt und die Weinsbergstraße stattauswärts geht, trifft man unmittelbar auf den Baumarkt Max Bahr, der übrigens eine recht große Auswahl hat. Ich ging am Gebäude vorbei und verließ das Gelände am hinteren Parkplatz – so gelangte ich auf den Wendekreis, der das Ende des Grünen Wegs darstellt. Hier hat die Wohnungsbaugesellschaft GAG vor, Wohngebäude zu errichten.


Obsthain Grüner Weg

Obsthain Grüner Weg

Das Design Quartier Ehrenfeld, eine Initiative, die Ehrenfeld zu einem wichtigen Ort für Design machen will, aber auch den Bürgern die Möglichkeit geben will, ihr eigenes Stadtviertel selbst zu designen, hat das Projekt Obsthain Grüner Weg ins Leben gerufen. Gemeinsam mit der GAG wurden etliche Obstbäume angeschafft und in mobile Container gepflanzt. Diese Container werden je nach Jahreszeit von Interessiertenn zusätzlich mit Gemüse, Kräutern und anderen Pflänzchen besetzt. Wenn die Wohnhäuser stehen, sollen die dann recht stattlichen Bäume dort eine Heimat direkt im Boden finden und das Gärtnern soll als Gemeinschaftsprojekt weitergehen.


Industriefotografie 1

Industriefotografie 1

Dieses Foto entstand vom Aldi-Parkplatz aus. Ich bin keine Spezialistin für Industriefotografie, aber wenn sich die Motive so sehr anbiedern … Die Hallte steht übrigens neben der Kletterfabrik – dort wurde ein ähnliches Gebäude als Kletterhalle umgebaut.

____edit:____ Wie Kommentatorin Andrea richtig anmerkte, ist die Kletterfabrik im benachbarten Gebäude inzwischen in noch beeindruckendere Räumlichkeiten in der Oskar-Jäger-Straße umgezogen.
____________


Der Leuchtturm im Helios-Viertel

Der Leuchtturm im Helios-Viertel

Dieses Foto wurde von der Vogelsanger Straße aus gemacht und zeigt im Vordergrund den italienischen Supermarkt Parma Delikatessen, sehr empfehlenswert, wenn man Parmaschinken, Mortadella, italienische Pasta, Kekse und andere Leckereien mag. Im Hintergrund befindet sich der Leuchtturm im Heliosviertel – dort geht es hoch her, denn eigentlich war vorgesehen, dass dort ein Einkaufszentrum entsteht. Nun ist aber schon die Venloer Straße eine einzige Einkaufsmeile und die Bewohner fanden die Idee gar nicht gut. Derzeit scheint es, als sei man von der Einkaufszentrum-Idee abgerückt.

Für die, die es noch nicht wissen: Der Leuchtturm wurde von der Firma Helios erbaut. Die stellte diverse Gegenstände aus dem Bereich der Elektrotechnik her, unter anderem Straßenbahnen und Leuchtmittel. Der Turm diente als Test- und Vorführanlage für Leuchtfeuer, war aber sicherlich immer schon auch als Werbegag gedacht.


An der Vogelsanger Straße

An der Vogelsanger Straße

Neben großen Geschäften schaut man ungefähr gegenüber des Clubs Underground in diesen Weg hinein. Ein tolles Motiv – ich würde hier sofort eine Szene in einem Film drehen wollen, vorzugsweise eine Verfolgungsjagd.


Lichtstraße

Lichtstraße

In der Lichtstraße haben sich verschiedene Firmen angesiedelt, gerade auch Werbeagenturen und Artverwandte. Konzertgänger kennen sie wegen der Live Music Hall und Kletterfreunde bezwingen die (fast) himmelhohen Wände in der Kletterfabrik.

Auf diesem Foto gefiel mir das alte Wolf-Logo über der Tür und als Türknauf so gut. Oder ist es ein Hund?

Thema: Architektur, Stadtteile | Kommentare (1) | Autor: Petra

Bubble Tea in Nippes

Dienstag, 28. Februar 2012 16:00

Hier gibt es demnächst Bubble Tea von BoboQ

Hier gibt es demnächst Bubble Tea von BoboQ

Hurrah! Wir bekommen einen Bubble Tea Laden direkt in Nippes. Leider machte die türkische Konditorei an der Ecke Neusser Straße/Blücherstraße wieder zu, aber alles Schlechte hat ja auch was Gutes. Nun prangen ein paar Zettel am Ladenlokal, die die frohe Botschaft verkünden: Die Bubble Tea Kette BoboQ, die in Köln bereits ein Lokal auf der Brüsseler Straße betreibt, wird hier das leckere Getränk mit den kleinen Bällchen aus Tapioka oder Fruchtsaft anbieten.

Ihr wisst nicht, was das ist? Hier habe ich schonmal über das Thema geschrieben:
http://www.leben-in-koeln.net/blog-post/2012/01/02/das-neue-trendgetraenk-aus-asien-bubble-tea.html

Außer den dort erwähnten Läden gibt es übrigens auch noch auf der Venloer Straße, so etwa zwischen den Bahnhaltestellen Körnerstraße und Piusstraße, das Bubble Bee, das ich auch schon getestet habe. Vielleicht schmecken die Getränke dort ein wenig künstlicher als z. B. an der Zülpicher Straße, aber insgesamt fanden meine Freundin und ich die dortigen Bubble Teas so lecker, dass jede von uns gleich zwei 0,7-Liter-Becher in sich hineinschüttete. Ärgerlich, dass es in den meisten Bubble Tea Läden keine Toiletten gibt!

Aber zurück nach Nippes, hier die Daten unseres BoboQ, der voraussichtlich im März eröffnen wird und noch Personal sucht:
Neusser Straße 316
50733 Köln-Nippes

Öffnungszeiten:
Montag – Donnerstag: 11:00 – 21:00 Uhr
Freitag und Samstag: 11:00 – 22:00 Uhr
Sonn- und Feiertage: 12:00 – 21:00 Uhr

BoboQ eröffnet auf der Neusser Straße in Nippes

BoboQ eröffnet auf der Neusser Straße in Nippes

Thema: Essen - Trinken - Ausgehen, Nippes | Kommentare (0) | Autor: Petra

Krieg der Buchläden in Nippes

Montag, 27. Februar 2012 9:55

Der alteingesessene Buchladen Neusser Straße

Der alteingesessene Buchladen Neusser Straße

Eigentlich hatten wir es in Nippes immer sehr schön und friedlich. Der Buchladen auf der Neusser Straße hatte nicht nur eine gute Auswahl an Büchern, er besorgt natürlich auch alles, was man haben will. Die Buchhändler, die dort arbeiten, sind wirklich kompetent und zudem freundlich, ich habe deswegen immer gern dort gestöbert. Mittlerweile ist auch sein Internetangebot ziemlich gut. Auch ein zweiter Buchladen, die Buchhandlung Blücherstraße, weiter nördlich, hat seit Jahren sein Auskommen in Nippes gefunden.

Mayersche Buchhandlung

Mayersche Buchhandlung

Nun machte aber kurz vor Weihnachten eine Filiale der Kette Mayersche direkt auf der Neusser Straße auf, mit einem ziemlich großen Warenangebot. Nicht nur Bücher, auch Geschenkartikel, Spiele und anderer Krimskrams werden angeboten. Ich bin gespannt – werden sich alle Buchläden halten können? Wenn nicht, täte es mir um den alten Laden sehr Leid. Leider kann ich ihn kaum unterstützen, weil ich mittlerweile hauptsächlich auf eBooks umgestiegen bin. Zwar gibt es auch da ein Konzept, wie man elektronische Bücher so kaufen kann, dass der Lieblingsbuchladen ein paar Prozente abbekommt, aber das gestaltet sich noch schwierig.

Ein Weltbild-Laden musste nach einigen Jahren am Standort Neusser Straße wieder geschlossen – ich wäre nicht traurig, wenn das auch die Mayersche täte. In Sülz teilen sich seit einiger Zeit mehrere Buchläden ihre Käufer, dort konnte die Mayersche wohl erfolgreich einsteigen.

So wirbt der Buchladen Neusser Straße für sich - direkt vor der Mayerschen!

So wirbt der Buchladen Neusser Straße für sich - direkt vor der Mayerschen!

Der Buchladen Neusser Straße jedenfalls schießt nun mit harten Waffen. “Klasse statt Masse” prangt auf einem Fahrradständer direkt vor der Mayerschen und wirbt für den alteingesessenen Platzhirsch etwa hundert Meter weiter. Zu dem gehört seit ein paar Jahren übrigens auch das Geschäft “Nebenan”, in dem Kalender, Geschenkartikel, Postkarten, Kochbücher, fremdsprachige Bücher und Literatur über Köln verkauft werden. Da der Laden leer stand, mietete der Buchladen ihn für sein Weihnachtsgeschäft an. Das lief so erfolgreich, dass man dort nun dauerhaft stöbern kann.

Thema: Einkaufen, Kultur, Nippes, Stadtteile | Kommentare (2) | Autor: Petra

Weiberfastnacht in Nippes

Donnerstag, 16. Februar 2012 12:18

Bühnenprogramm auf dem Wilhelmplatz in Nippes

Bühnenprogramm auf dem Wilhelmplatz in Nippes

Ich bin keine Karnevalistin und verlasse auch gerne mal fluchtartig das Land, wenn die fünfte Jahreszeit naht. Andererseits habe ich in den letzten Jahren den Nippeser Veedelszoch schätzen gelernt, denn dort ist die Stimmung gut, viele Kinder und kaum Besoffene sind unterwegs und das gefällt mir.

Heute musste ich beim Arzt eine Überweisung abholen, was ich – obwohl meine Arztpraxis bis 12 Uhr geöffnet hat – wohlweislich vor 11:11 Uhr erledigt haben wollte. Aber auch gegen 10 Uhr dröhnte mir vom Wilhelmplatz schon laute Karnevalsmusik entgegen und trotz Nieselregel war viel los. Besonders niedlich die vielen kleinen Bienen, Krokodile und andere flauschig eingepackte Kleinkinder.

Überall wo Platz war parkten Busse der Nippeser Bürgerwehr und andere Fahrzeuge mit ähnlichen Aufschriften, da wird wohl heute noch ein großes Programm stattfinden.

Auch in meiner Arztpraxis waren die Sprechstundenhilfen sehr hübsch kostümiert. Also, solange der Alkoholgenuss sich in Maßen hält und man sich nicht gerade am überfüllten Alter Markt aufhält, hat Karneval ja schon etwas für sich – der Spaß, den die Leute haben, springt einfach über.

Die Jecken warten regengeschützt auf das Programm

Die Jecken warten regengeschützt auf das Programm

Thema: Essen - Trinken - Ausgehen, Nippes, Stadtteile | Kommentare (0) | Autor: Petra

Die fünf besten Facebook-Seiten über Köln

Montag, 13. Februar 2012 15:12

Meine Köln-Seiten auf Facebook

Meine Köln-Seiten auf Facebook

Seid Ihr bei Facebook? Dann könnt Ihr Euch auch dort über Köln informieren. Ein paar von meinen Lieblingsseiten sind diese:

Köln
http://www.facebook.com/Koeln?sk=wall

Diese offizielle Seite wird von der Redaktion koeln.de betrieben, die wiederum zu NetCologne gehört. Hier findet man allerhand Infos über aktuelle Köln-Themen.

Urban Gardening in Köln
http://www.facebook.com/Urban.Gardening.in.Koeln

Urban Gardening bezeichnet alle Formen des Gärtnerns in der Stadt, egal ob es um Nutz- oder Zierpflanzen geht. Es gibt viele teils öffentlich geförderte Projekte, darüber berichtet diese Seite, gibt aber auch Tipps zum Pflegen von Pflanzen. Nachhaltigkeit ist dabei ein großes Thema.

Köln kann nachhaltig
http://www.facebook.com/koeln.kann.nachhaltig

Diese Seite wurde von der Querwaldein-Bewegung initiiert. Es werden alle möglichen Themen gepostet: Die Pfand-Gehört-Daneben-Aktion, die dafür plädiert, Pfandpflaschen nicht in die Abfalleimer zu werfen, sondern daneben zu stellen, damit arme Menschen sie einsammeln und abgeben können ist ein Beispiel, andere sind grüne Projekte, Hinweise auf Demos usw.

Transition Town Initiative Köln
http://www.facebook.com/Transition.Town.Initiative.Koeln

Die Transition Town Bewegung setzt sich für Unwelt- und Nachhaltigkeitsinitiativen beim Übergang in eine postfossile, relokalisierte Wirtschaft ein. Entsprechende Initiativen werden vorgestellt, ebenso wie Themen rund um das Gärtnern, Parks usw.

Museum Ludwig Köln
http://www.facebook.com/MuseumLudwigKoeln

Das Museum Ludwig war in Köln eines der ersten, die Social Media genutzt haben. Hier werdet Ihr über neue Ausstellungen und alle Aktionen des Museums informiert.

Thema: Aus dem Web | Kommentare (1) | Autor: Petra

Schatzi-Mausi

Donnerstag, 2. Februar 2012 17:39

Hier würde ich auch gern parken. Leider bin ich aber nicht Schatzi-Mausi. Und bei genauerer Überlegung brauche ich auch gar keinen Parkplatz in Kalk, dort im Neubaugebiet befindet sich nämlich dieser Platz.

Bloß nicht dort parken!

Bloß nicht dort parken!

Thema: Freizeit, Stadtteile | Kommentare (1) | Autor: Petra