Beitrags-Archiv für die Kategory 'Architektur'

Zeichen und Wunder: Haltestelle Neusser Straße/Gürtel wird renoviert

Freitag, 20. Januar 2012 19:29

Die Haltestelle Neusser Straße/Gürtel in Nippes

Die Haltestelle Neusser Straße/Gürtel in Nippes

In diesem Jahr soll passieren, was seit 1998 geplant ist. Die rund 40 Jahre alte Haltestelle Neusser Straße/Gürtel wird umgebaut.

Für alle, die diese Haltestelle nicht näher kennen, eine kurze Beschreibung der derzeitigen Situation:

An dieser Haltestelle treffen die Hochbahn Linie 13 und die beiden U-Bahn-Linien 12 und 15 sowie etliche Bus-Linien aufeinander. Daher handelt es sich um eine häufig frequentierte Station, an der die Menschen oft umsteigen. Um die Hochbahn oder die U-Bahn zu erreichen, benutzt man einen der vier Zugänge, die auf eine unterirdische Verteilerebene führen – allesamt ohne Rolltreppen und einen Fahrstuhl gibt es auch nicht. Von der Verteilerebene aus führen Treppen hinunter zur U-Bahn und hinauf zur Hochbahn. Von der U-Bahn aus führen Rolltreppen nach oben, die Hochbahn wird in beide Richtungen von Rolltreppen bedient.

Hier wird es einen Eingang geben

Hier wird es einen Eingang geben

Erst kürzlich erzählte mir eine Freundin, die nur ganz selten mal in Köln ist, dass sie mehrfach in dieser Haltestelle die Treppen hinauf und hinunter ging, immer mal auf der Straßenebene zum Fenster hinaus sah, aber einfach den Ausgang nicht fand.

Neben der völligen Abwesenheit eines Fahrstuhls ist das nämlich das aberwitzige dieser Architektur. Um hinauf zur Hochbahn zu gelangen, muss man erst einmal hinunter in den Keller zur Verteilerebene und auf dem Weg hinaus ist es umgekehrt: So schaut man erst einmal sehnsüchtig durch die großen Fenster zur Straße hin, sieht dort den Bus stehen, den man gerade verpasst, denn leider muss man erst in das Untergeschoss und dann wieder die Treppen hinaufsteigen, um die Hochbahnhaltstelle der Linie 13 zu verlassen.

Im Laufe dieses Jahres wird die Haltestelle nun endlich umgebaut. Zwei geräumige Aufzüge für 13 Personen verbinden Hochbahn, Straßenebene und U-Bahn-Ebene miteinander. Außerdem werden auf der Straßenebene Eingänge eingebaut. Während der Umbauten werden die bisherigen Treppen teilweise gesperrt sein und man erreicht die Hochbahn über vorübergehend errichtete Treppentürme.

Zusätzlich wird der derzeitig geschlossene Kiosk auf der Verteilerebene renoviert, die Lüftung wird erneuert, eine neue Beleuchtung eingebaut, ein taktiles Blindenleitsystem in die Pflasterung eingefügt und die Station wird von außen angestrichen. 4,3 Millionen kostet der Umbau, der zu großen Teilen von Land und dem Nahverkehr-Rheinland finanziert wird. Anfang 2013 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Thema: Architektur, Stadtteile | Kommentare (0) | Autor: Petra

Morphomata

Mittwoch, 11. Januar 2012 16:50

Das Institut Morphomata im Weyertal

Das Institut Morphomata im Weyertal

Im letzten Herbst kam ich an diesem hübschen Gebäude vorbei. Ach, da hing ja auch ein Schild, um mir mitzuteilen, wer hier residiert. Und zwar handelt es sich um das Internationale Kolleg Morphomata der Universität zu Köln. Ah ja.

Manche Leute werfen Akademikern sowieso vor, ein bisschen abgehoben zu sein oder auch völlig neben der Realität herzuleben und die Erklärung, was das Institut denn nun macht, wird sie davon nicht abbringen. Man beschäftigt sich nämlich mit der Genese, Dynamik und Medialität kultureller Figurationen.

Arbeitet man sich auf der Website allerdings weiter vor, erfährt man mehr: “Jährlich bis zu 10 Fellows aus aller Welt forschen gemeinsam mit Kölner Wissenschaftlern zu Fragen kulturellen Wandels. Geleitet wird das Center for Advanced Studies von Günter Blamberger (Neuere deutsche Literaturwissenschaft) und Dietrich Boschung (Klassische Archäologie). Im Dialog mit internationalen Wissenschaftlern gibt das Kolleg geisteswissenschaftlicher Forschung einen neuen Ort – ein Denklabor, in dem unterschiedliche disziplinäre und kulturelle Perspektiven verhandelt werden.”

Das klingt, wie ich finde, sehr interessant. Und übermorgen, am 13. Januar 2012, informieren die Fellows über ihre aktuellen Studien beim Fellowtag, hier das Programm:

09.00 Masashi Oishi (Köln)
The Logic of Imagination – Dialectics of Objectification and Signification

11.00 Reinhard Förtsch (Köln)
From Robert Cawdrey to Big Classics Data

14.00 Manfred Hostmanshoff (Leiden)
Das Schweigegelöbnis im Hippokratischen Eid und in anderen griechischen medizinischen Schriften

16.00 Steffen Siegel (Jena)
Fotografie in der Sackgasse? Über Anfangsprobleme eines Bildmediums

Außerdem finden in nächster Zeit noch zwei Workshops unter der Beteiligung der Morphomata-Leute statt, eines über Venus als Muse in Köln und eines über die archäologischen Imaginationen von Dichtern in Metz.

Das Institut befindet sich im Weyertal 59 (Rückgebäude), in 50937 Köln.

Thema: Architektur, Bildung, Kultur | Kommentare (0) | Autor: Petra

An einem Samstag Morgen rund um den Dom

Sonntag, 4. September 2011 15:59

Diese Herren kennt man auch aus anderen Städten und in Köln sind sie seit einigen Jahren daheim. Manche bewegen sich gar nicht, es sei denn, man wirft Geld in ihre Behältnisse. Die Engel dagegen winken vorbeigehenden Menschen zu und versuchen, ihre Hand zu schütteln.

Gestern war wohl wenig los, da bekam dieser Engel Besuch von Charlie Chaplin, der mit seinem Stock in der Sparbüchse des Engels herumwühlte – da war schon einiges Geld zusammengekommen!

Musik gibt es immer viel in der ganzen Innenstadt. Diese Herren guckten so, weil 50 Meter weiter gerade andere Musiker loslegten (siehe nächstes Bild) und dabei viel Krach machten. Anschließend besannen sie sich auf ihre eigene Kunst und begannen mit der berühmten Toccata von Bach (für Bach-Fans: Ich meine natürlich die 565!), die auf diesen Instrumenten etwas ganz eigenes hatte …

Also schnell weiter. Damit wir uns richtig verstehen: Ich mag Dudelsäcke sehr! Trotzdem habe ich mich, als ich direkt vor diesen Herren stand, gefragt, ob diese Instrumente im Krieg statt des berühmten Kriegsgeschreis eingesetzt wurden oder zu dessen Untermalung.

Auf dem Roncalliplatz startete gestern ein Event mit dem ansprechenden Namen 71. Internationales Turnier des Westens um den Pokal der Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel. Ich zitiere aus der Website des Mittelrheinischen Automobil-Club 1904 Koeln e.V: “Auf ausgesuchten Strassen verführen wir Sie aus dem Herzen Kölns in den Westerwald und den Hochtaunus.”

Es waren wirklich schöne Autos dabei, die alle einzeln vorgestellt wurden inklusive der Firmen, die die Ersatzteile bereitstellen und diese Schätzchen wieder herausputzen. Da wurde es mir dann doch zu langweilig.

Die Baustellen haben in Köln immer einen langen Atem, selbst wenn sie nicht zum Einsturz von Stadtarchiven und Wohnhäusern führen. Diese ist besonders interessant, weil meines Wissens immer noch nicht feststeht, wie verhindert werden soll, dass die neue U-Bahn in der Philharmonie Vibrationen und Lärm verursacht – denn es ist lange bekannt, dass die Wände zu dünn sind um für genügend Abschirmung zu sorgen.

Auch vor dem Alten Rathaus am Alter Markt wird weiter gebaustellt, auch das hängt mir der neuen Nord-Süd-Bahn zusammen.

Auf dem Heumarkt wurde gerade für den Tag des Handwerks aufgebaut. Nun, wo die Handwerker um Auszubildende buhlen müssen, werden Veranstaltungen dieser Art gemacht. Da können sich Jugendliche über die Ausbildung im Handwerk informieren, die Friseure machten einen Frisurenshow und es wurden einige Reden gehalten.

Hier seht ihre den Aufbau der Bühne. Es waren drei absolute Superstars angesagt, nämlich Decoy, die aktuelle Chart-Hits covern sowie Mama Africa und, haltet euch fest, Alexander Klaws, der die erste (oder zweite?) Staffel von Deutschland sucht den Superstar gewann – wow, den gibt’s also immer noch!

Thema: Architektur, Freizeit, Kultur, Stadtteile | Kommentare (1) | Autor: Petra

Home, sweet home – noch ein Luftschloss

Freitag, 15. April 2011 17:34

So gegen Herbst wird es wohl fertig sein: unser neues Heim in der Neusser Straße, auf der 6. Etage. Auf den Bildern unten seht ihr den Baufortschritt. Die Fotos vom Baugrundstück stammen aus dem November 2010, da sieht man, dass wir hinten heraus einige Bäume haben, und über ein paar niedrige Gebäude werden wir auf das Nippeser Tälchen schauen.

Unser Bauherr wollte eigentlich schon im Winter mit den Arbeiten beginnen, aber da war es so kalt, dass an Ausschachtungsarbeiten nicht zu denken war. Aber nun wächst das Haus zusehens. Ich werde bald weitere Bilder posten. Die letzten vier stammen alle aus dem März.

Das letzte Bild zeigt das Nippeser Tälchen, von dort aus sieht man “unseren” Baukran gut.

Thema: Architektur, Stadtteile | Kommentare (0) | Autor: Petra

Großbaustelle in der Kölner Innenstadt bei der Philharmonie

Donnerstag, 24. März 2011 11:33

Habt Ihr Euch auch schon öfter gefragt, was genau gemacht wird an der Baustelle zwischen Philharmonie und den Sträßchen Richtung Alter Markt? Nun, vom Museum Ludwig aus kann man es gut sehen, wie groß und wie tief dort gebuddelt und gebaut wird. Hoffentlich werden auch alle Stahlträger eingebaut…

Thema: Architektur | Kommentare (0) | Autor: Petra

Das schmalste Haus der Welt in Köln Mülheim?

Mittwoch, 9. Februar 2011 10:18

Kann man darin wohnen?

Kann man darin wohnen?

Dieses eigentlich ganz hübsche Haus steht in einer nur mittelhübschen Gegend Mülheims. Es sieht allerdings nicht eben gut bewohnbar aus. Ist es wirklich nur etwa einen Meter tief? Wäre auch statisch ein bisschen schwierig, oder?

Des Rätsels Lösung seht ihr im zweiten Teil des Artikels.

[...]

Thema: Architektur, Stadtteile | Kommentare (0) | Autor: Petra

Alte Messehallen wurden neu bezogen

Donnerstag, 3. Juni 2010 10:54

Die alten Messehallen in Deutz

Die alten Messehallen in Deutz

Lange nach dem geplanten Termin sind endlich die alten Messehallen fertig umgebaut. Vor ein paar Tagen bezog die RTL Mediengruppe Deutschland ihr neues Medienzentrum. RTL, Vox, n-tv, Super RTL und weitere Sender und Firmen werden bis Ende des Jahres hier ihren Sitz haben. Auch Zentrale der HDI Gerling Versicherung ist jetzt in diesen Deutzer Gebäuden untergebracht. Das alte Gerling Viertel in der Innenstadt wird derzeit umgebaut, es sollen Geschäfte, Restaurants, Büros und Luxus-Wohnungen entstehen.

Zwei neue HD-Studios sind in den alten Messehallen schon fertig gestellt, eines mit 410 Quadratmetern, in dem die RTL-Magazine und die RTL II-News produziert werden, und eines mit 260 Quadratmetern.

Mehr über das neue Gerling-Quartier:
http://blog.immowelt.de/blog/leben-in-koeln/blog-post/2010/05/17/gerling-quartier-neues-wohngebiet-in-der-innenstadt.html

Mehr über die Technik der neuen RTL-Heimat:
http://www.dwdl.de/features/fotostrecke/213_rtlumzug/image_0.html

Thema: Architektur, Kultur, Stadtteile | Kommentare (0) | Autor: Petra

St. Peter Kirche an der Leonhard-Tietz-Straße

Samstag, 10. April 2010 10:22

Jesuitenkirche St. Peter

Jesuitenkirche St. Peter

Diese kleine Kirche befindet sich zwar in der Innenstadt, ist mir aber vorher noch nie aufgefallen, wahrscheinlich weil ich nie die Leonhard-Tietz-Straße entlang gehe. Sie verläuft parallel zur Cäcilienstraße und führt sozusagen von der Zentralbibliothek zur Nord-Süd-Fahrt.

Die Kirche St. Peter ist der späteste gotische Kirchenbau in Köln, der noch erhalten ist. Sie wurde 1525 fertig gestellt.

In dieser Kirche wurde der Maler Peter Paul Rubens getauft, der übrigens in Siegen zur Welt kam.

Wer sich näher über die Inneneinrichtung der Jesuiten-Kirche, ihre Geschichte, ihre Glocken und die Sanierung in den Jahren 1997 bis 2000 informieren möchte, dem empfehle ich den Wikipedia-Eintrag:
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=St._Peter_(K%C3%B6ln)&oldid=71217412

Thema: Architektur, Kirchen | Kommentare (0) | Autor: Petra

Chorweiler

Donnerstag, 8. April 2010 9:47

Die Silhouette Chorweilers hinter der Heinrich-Böll-Gesamtschule

Die Silhouette Chorweilers hinter der Heinrich-Böll-Gesamtschule

Chorweiler hat in Köln einen schlechten Ruf. Das hat viele Gründe. Zum Beispiel sind Hochhäuser überhaupt nicht in. Schicke verglaste Bürotürme in der Innenstadt, ja. Aber darin wohnen? Ist überhaupt nicht angesagt. Entsprechend wohnen im Kölner Norden viele Menschen, denen das egal ist oder die sich nichts anderes leisten können. Im Bus hört man Russisch. Auch Türkisch und viele Sprachen, die man nicht einordnen kann. Der Ausländeranteil beträgt 41 Prozent. Jährlich stellen sich bei einem sehr schönen Straßenfest die Nationen Chorweilers vor – dann gibt es spannende Tanz-Aufführungen und vor allem Leckereien aus verschiedensten Ländern.

Die Fussgängerbrücke führt unter dem Hochhaus hindurch

Die Fussgängerbrücke führt unter dem Hochhaus hindurch

Sonst fährt kaum jemand nach Chorweiler, es sei denn, um im Einkaufszentrum City Center zu shoppen. Das City Center hat sich in den letzten Jahrzehnten ganz schön gemacht. Ich kenne es aus meiner Schulzeit, die ich von 1979 bis 1984 im Gymnasium Volkhofen/Weiler verbrachte. Da musste ich in Chorweiler von der Straßenbahn in den Bus umsteigen und verbrachte auch so manche Freistunde hier. Damals war nur das Erdgeschoss des City Centers so richtig mit Geschäften bestückt, es war meistens halb leer, und im Obergeschoss war ganz früher ein Kino untergebracht und ein chinesisches Restaurant – die restliche Fläche wurde kaum genutzt. Heute ist jeder Quadratmeter mit Geschäften belegt und es herrscht ein reges Treiben.

Die hübsche Mosaik-Bank am Spielplatz ist leider ganz verkommen

Die hübsche Mosaik-Bank am Spielplatz ist leider ganz verkommen

Ich muss sagen: Es ist nicht alles schlecht. Und als Chorweiler gebaut wurde, fand man auch Hochhäuser aus Beton ganz schön. Der Stadtteil Chorweiler entstand in der zweiten Bebauungsphase des Stadtbezirks Chorweiler. In der ersten Phase wurden Heimersdorf und Seeberg während der 1960er Jahre aus dem Boden gestampft, in den 1970er Jahren folgte dann Seeberg-Nord, das direkt an Chorweiler angrenzt und Chorweiler selbst – die größte Plattensiedlung Nordrhein-Westfalens! Anders als ursprünglich geplant wurden dann aber kaum Bürogebäude gebaut, so dass das einst beabsichtigte Konzept vom “Leben und Arbeiten” in der neuen “Stadt” nicht umgesetzt wurde.

Chorweiler: Hochhäuser und davor das Einkaufszentrum City Center

Chorweiler: Hochhäuser und davor das Einkaufszentrum City Center

Mit “es ist nicht alles schlecht” meine ich die Infra-Struktur, denn die einzelnen Bereich des Stadtbezirks Chorweiler sind mit großzügigen Parkanlagen umgeben, die wirklich schön sind. Auch gibt es neben allen Geschäften, die man so braucht, Schulen, eine Stadtteilbibliothek, ein Schwimmbad, Radwege, Spielplätze und eine hervorragende Verbindung in die umliegenden Vororte und die Innenstadt. An der Heinrich-Böll-Gesamtschule liegen riesige Sportplätze, zudem wurde mit dem Aqualand ein großes Spaßbad mit Wellness-Bereich gebaut und der Fühlinger See gehört zu den bekannten Naherholungsgebieten Kölns.

Aber natürlich entspricht das Stadtbild einfach gar nicht mehr dem heutigen Geschmack. Dazu kommt, dass verschiedene Bereiche recht ungepflegt sind. So zieht sich auf dem begrünten Fußgängerweg entlang der Willi-Suth-Allee eine Reihe von Spielplätzen entlang – eigentlich eine tolle Idee. Leider sind sie jedoch voller Müll, ebenso wie kleine Waldgebiete in der Umgebung.

Parkanlage zwischen Chorweiler und Fühlingen

Parkanlage zwischen Chorweiler und Fühlingen

Thema: Architektur, Einkaufen, Parks, Stadtteile | Kommentare (0) | Autor: Petra

Garten der Kaufhof-Verwaltung in der Kämmergasse

Donnerstag, 1. April 2010 17:56

Kaufhof-Verwaltung und nicht genutztes Pförtnerhäuschen

Kaufhof-Verwaltung und nicht genutztes Pförtnerhäuschen

In der Kämmergasse gibt es ein besonderes Schmuckstück, nämlich die Kaufhof-Verwaltung. Kommt man von der Leonhard-Tietz-Straße, dann fallen die Gebäude selbst erst einmal nicht besonders auf. Das eine ist ein modernes Bürogebäude mit Vorhangfassade. Zur Kämmergasse hin allerdings liegt der schöne große Garten. Wenn man bedenkt, dass es in der Kölner Innenstadt kaum Grün gibt, ist es jammerschade, dass dieser Garten überhaupt nicht genutzt wird. Ebenso wenig, wie die wundervollen Balkone. Ein Hotel wäre doch hier gut aufgehoben oder natürlich ein Wohnhaus.

Besonders hübsch ist ein winziger Teich mit einer Mädchenfigur. Auch das ehemalige Pförtnerhäuschen, das nicht genutzt wird, ist einen zweiten Blick wert.

Brunnen mit Mädchen

Brunnen mit Mädchen

Thema: Architektur | Kommentare (0) | Autor: Petra