Beitrags-Archiv für die Kategory 'Kultur'

Morphomata

Mittwoch, 11. Januar 2012 16:50

Das Institut Morphomata im Weyertal

Das Institut Morphomata im Weyertal

Im letzten Herbst kam ich an diesem hübschen Gebäude vorbei. Ach, da hing ja auch ein Schild, um mir mitzuteilen, wer hier residiert. Und zwar handelt es sich um das Internationale Kolleg Morphomata der Universität zu Köln. Ah ja.

Manche Leute werfen Akademikern sowieso vor, ein bisschen abgehoben zu sein oder auch völlig neben der Realität herzuleben und die Erklärung, was das Institut denn nun macht, wird sie davon nicht abbringen. Man beschäftigt sich nämlich mit der Genese, Dynamik und Medialität kultureller Figurationen.

Arbeitet man sich auf der Website allerdings weiter vor, erfährt man mehr: “Jährlich bis zu 10 Fellows aus aller Welt forschen gemeinsam mit Kölner Wissenschaftlern zu Fragen kulturellen Wandels. Geleitet wird das Center for Advanced Studies von Günter Blamberger (Neuere deutsche Literaturwissenschaft) und Dietrich Boschung (Klassische Archäologie). Im Dialog mit internationalen Wissenschaftlern gibt das Kolleg geisteswissenschaftlicher Forschung einen neuen Ort – ein Denklabor, in dem unterschiedliche disziplinäre und kulturelle Perspektiven verhandelt werden.”

Das klingt, wie ich finde, sehr interessant. Und übermorgen, am 13. Januar 2012, informieren die Fellows über ihre aktuellen Studien beim Fellowtag, hier das Programm:

09.00 Masashi Oishi (Köln)
The Logic of Imagination – Dialectics of Objectification and Signification

11.00 Reinhard Förtsch (Köln)
From Robert Cawdrey to Big Classics Data

14.00 Manfred Hostmanshoff (Leiden)
Das Schweigegelöbnis im Hippokratischen Eid und in anderen griechischen medizinischen Schriften

16.00 Steffen Siegel (Jena)
Fotografie in der Sackgasse? Über Anfangsprobleme eines Bildmediums

Außerdem finden in nächster Zeit noch zwei Workshops unter der Beteiligung der Morphomata-Leute statt, eines über Venus als Muse in Köln und eines über die archäologischen Imaginationen von Dichtern in Metz.

Das Institut befindet sich im Weyertal 59 (Rückgebäude), in 50937 Köln.

Thema: Architektur, Bildung, Kultur | Kommentare (0) | Autor: Petra

An einem Samstag Morgen rund um den Dom

Sonntag, 4. September 2011 15:59

Diese Herren kennt man auch aus anderen Städten und in Köln sind sie seit einigen Jahren daheim. Manche bewegen sich gar nicht, es sei denn, man wirft Geld in ihre Behältnisse. Die Engel dagegen winken vorbeigehenden Menschen zu und versuchen, ihre Hand zu schütteln.

Gestern war wohl wenig los, da bekam dieser Engel Besuch von Charlie Chaplin, der mit seinem Stock in der Sparbüchse des Engels herumwühlte – da war schon einiges Geld zusammengekommen!

Musik gibt es immer viel in der ganzen Innenstadt. Diese Herren guckten so, weil 50 Meter weiter gerade andere Musiker loslegten (siehe nächstes Bild) und dabei viel Krach machten. Anschließend besannen sie sich auf ihre eigene Kunst und begannen mit der berühmten Toccata von Bach (für Bach-Fans: Ich meine natürlich die 565!), die auf diesen Instrumenten etwas ganz eigenes hatte …

Also schnell weiter. Damit wir uns richtig verstehen: Ich mag Dudelsäcke sehr! Trotzdem habe ich mich, als ich direkt vor diesen Herren stand, gefragt, ob diese Instrumente im Krieg statt des berühmten Kriegsgeschreis eingesetzt wurden oder zu dessen Untermalung.

Auf dem Roncalliplatz startete gestern ein Event mit dem ansprechenden Namen 71. Internationales Turnier des Westens um den Pokal der Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel. Ich zitiere aus der Website des Mittelrheinischen Automobil-Club 1904 Koeln e.V: “Auf ausgesuchten Strassen verführen wir Sie aus dem Herzen Kölns in den Westerwald und den Hochtaunus.”

Es waren wirklich schöne Autos dabei, die alle einzeln vorgestellt wurden inklusive der Firmen, die die Ersatzteile bereitstellen und diese Schätzchen wieder herausputzen. Da wurde es mir dann doch zu langweilig.

Die Baustellen haben in Köln immer einen langen Atem, selbst wenn sie nicht zum Einsturz von Stadtarchiven und Wohnhäusern führen. Diese ist besonders interessant, weil meines Wissens immer noch nicht feststeht, wie verhindert werden soll, dass die neue U-Bahn in der Philharmonie Vibrationen und Lärm verursacht – denn es ist lange bekannt, dass die Wände zu dünn sind um für genügend Abschirmung zu sorgen.

Auch vor dem Alten Rathaus am Alter Markt wird weiter gebaustellt, auch das hängt mir der neuen Nord-Süd-Bahn zusammen.

Auf dem Heumarkt wurde gerade für den Tag des Handwerks aufgebaut. Nun, wo die Handwerker um Auszubildende buhlen müssen, werden Veranstaltungen dieser Art gemacht. Da können sich Jugendliche über die Ausbildung im Handwerk informieren, die Friseure machten einen Frisurenshow und es wurden einige Reden gehalten.

Hier seht ihre den Aufbau der Bühne. Es waren drei absolute Superstars angesagt, nämlich Decoy, die aktuelle Chart-Hits covern sowie Mama Africa und, haltet euch fest, Alexander Klaws, der die erste (oder zweite?) Staffel von Deutschland sucht den Superstar gewann – wow, den gibt’s also immer noch!

Thema: Architektur, Freizeit, Kultur, Stadtteile | Kommentare (1) | Autor: Petra

Das Museum für angwandte Kunst und warum es mir nicht gefällt

Samstag, 13. August 2011 16:11

Das Museum für angewandte Kunst in Köln

Ich gestehe: Ich war bis gestern noch nie drin, im Museum für angewandte Kunst. Dabei interessiert mich das Thema eigentlich.

Gestern also frühstückte ich erst, um auch Kraft genug für die Besichtigung zu haben und entdeckte dabei das Highlight des Museums: den Innenhof, der als Biergarten für das Kaffeehaus Holtmann’s dient. Hier kann man frühstücken, Kaffee und Kuchen bekommen oder zu Mittag oder Abend essen. Gestärkt mit einem Künstler-Frühstück brach ich zur Besichtigung auf.

Auf dem Weg zum Café durchquert man schon das riesige Foyer, das recht beeindruckend gestaltet ist. Hier dreht sich alles um Design, z. B. an der Riesenregalwand über mehrere Etagen, in der verschiedene Gegenstände wie Möbel präsentiert werden.

Im Moment wird renoviert und daher ist die obere Etage nicht oder nur teilweise zugänglich. Das war mir nur recht, da ich sowieso nicht gern stundenlang durch Museen laufe und daher nur einen Ausschnitt besichtigen wollte. In der ersten Etage befindet sich die reguläre Ausstellung mit Gegenständen vom Mittelalter bis zum Jugendstil. Ich bewegte mich rückwärts in der Zeit und erfreute mich erstmal am Jugendstil, der mich fasziniert: Einerseits gab es ganz gradlinige Strukturen, wie die kubischen Sessel, andererseits die oft verschnörkelten und geradezu kitschigen Designs.

Das Museum präsentiert eine große Auswahl von Gegenständen: Zimmereinrichtungen, verschiedene Glasgegenstände wie Vasen, Trinkgefäße und Schalen, Keramik, Bilder, Schmuck und vieles mehr. Während ich mich langsam von Raum zu Raum vorarbeitete, wurde ich immer unzufriedener. Das liegt nicht an den schönen und hochinteressanten Ausstellungsstücken, sondern an der Präsentation. Kleine Schildchen geben Auskunft über das Herstellungsdatum, die Herstellungsweise und das Material des Stücks. Bei der Herstellungsweise bin ich schon überfordert – wer kennt sich schon mit den verschiedenen Techniken bei der Herstellung von Glaswaren aus? Ich hätte diese also aufschreiben und nachrecherchieren müssen.

Bei einem Schrank mit vielen vielen kleinen Schubladen und Fächern hätte mich interessiert, was man wohl üblicherweise darin aufbewahrt hat. Ein anderer Schrank war mit wunderbaren Intarsien-Arbeiten versehen, deren Muster etwas an den Künstler Escher erinnerten – jedoch war der Schrank deutlich älter als der 1898 geborene Niederländer. Waren solche Muster damals üblich? Was stellten sie dar?

Ein kleiner Informationstext zu einer großen Auswahl von Ringen wies darauf hin, dass ein Ring ja verschiedene Bedeutungen haben kann; ein Liebespfand, einfacher Schmuck usw. Statt dann wenigstens an einigen Exemplaren darzustellen, welchen Zweck sie erfüllt hatten, wurden die Ringe jedoch wieder nur mit kurzer Materialkunde und Jahreszahl gezeigt.

Nach der Hälfte der Exponate ging ich dann nur noch flott durch die einzelnen Räume und sah mir in jedem ein oder zwei Teile an, die mir gefielen.

Ja, heute erwartet man von einem Museum einfach mehr als nur das Ausstellen irgendwelcher Dinge.

Danach war die Sonderausstellung “Unpolished” über Junges Design aus Polen an der Reihe. Hätte ich nicht meine Museums-Jahreskarte und hätte die 3,50 Euro für das Ticket bezahlen müssen, ich hätte mich wirklich geärgert. Zum Einen waren es nur wenige Exponate, vielleicht 20, wenn man ganze Serien wie ein Set aus Schüsselchen als einzelnes Ausstellungsstück rechnet. Mir persönlich hat auch kaum ein Teil gefallen, bis auf die Spitzendeckchen aus Keramik vielleicht und drei der Lampen. Eventuell noch die Holzklammern mit eingearbeitetem USB-Stick. Alles andere war irgendwie recyclet oder in etwas ungewöhnlicher Form, wie die Gewürzbehälter, die wie Reagenzgläser aussehen, bei denen man das normalerweise abgerundete Ende ein bisschen unregelmäßig und spitz gestaltet hat. Das ist weder schön noch praktisch, nur irgendwie anders.

Zum Schluss drehte ich noch eine Runde durch die Design-Abteilung. Hier gefiel mir, dass sich den ganzen Raum entlang an der Wand eine Zeit-Linie zieht, in der zu jedem Jahr einige geschichtliche Fakten genannt werden und gelegentlich auch bestimmte Design-Informationen geliefert werden. Das hätte man jedoch auch noch deutlich konsequenter machen können. Hier war es nett, verschiedene Designs eines Gerätes nebeneinander zu sehen, z. B. etliche Radio-Apparate, Büro-Stühle usw.

Fazit: Das Museum ist sicher sehenswert und da ich nicht alles besichtigen konnte, kann ich auch kein abschließendes Urteil bilden. Aber die Sonderausstellung enttäuschte, ebenso wie die Präsentation der Objekte, zu denen der Besucher viel zu wenig Informationen erhält.

Thema: Bildung, Kultur, Museum | Kommentare (0) | Autor: Petra

Cabanel – Eine wunderbare Ausstellung im Wallraf-Richartz-Museum

Samstag, 19. Februar 2011 20:46

Alexandre Cabanel, Geburt der Venus, 1863, Öl auf Leinwand, Musée d'Orsay, Paris

Alexandre Cabanel, Geburt der Venus, 1863, Öl auf Leinwand, Musée d'Orsay, Paris

“Cabanel By Christian Lacroix” heißt die Ausstellung im Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud mit vollem Namen. Und diese beiden Franzosen haben ganze Arbeit geleistet. Der Modemacher Lacroix setzte die Bilder seines Landsmannes auf großartige Weise in Szene. Ein Teppichboden, der wie ein altmodischer Fliesenspiegel aussieht, dämpft die Schritte der Besucher. Für jede Phase in Cabanels Leben schuf Lacroix einen eigenen Hintergrund: dezent stilisierte römische Architektur für die Zeit, die Cabanel als Stipendiat in der italienischen Hauptstadt verbrachte, Damen und Herren in der zeitgenössischen Mode zur Salon-Zeit in Paris, Blau mit einem zarten Tapetenmuster als Hintergrund für die Portraits und ein tiefes Rot für die “Schinken” mit den Motiven aus Theaterstücken und Literatur. Weder die Farben noch die Muster lenken von den Bildern des Malers ab, im Gegenteil sie verstärken den Eindruck. Ich habe noch nie so eine schöne und passende Ausstellungsarchitektur gesehen. Kein Wunder – Lacroix hat seine Modefirma aufgegeben und arbeitet nun viel für das Theater; sowohl Kostüme als auch Bühnenbilder sind heute sein Metier.

Doch nun zum Maler selbst. Alexandre Cabanel wurde 1823 geboren und er begann früh zu malen und zwar so gut, dass er als Kind bereits gebeten wurde, Unterricht für seine Mitschüler zu geben. Mit 16 Jahren beginnt Cabanel sein Studium der Malerei an der Pariser Akademie und sechs Jahre später erhält er dort den Prix de Rome, ein Stipendium für einen fünfjährigen Aufenthalt in der Villa Medici. Wieder zurück wird er durch Ausstellungen im Pariser Salon, einer gesellschaftlichen Institution, berühmt. Kaiser Napoleon III. lässt sich von ihm porträtieren und bald wird er zu einem gefragten Maler in Europa und den USA. Später widmet er sich in oft großformatigen Bildern vor allem Themen aus der Geschichte und dem Theater. Nach seinem Tod wird er bald vergessen – zu viel Aufmerksamkein wird seinen impressionistischen Kollegen geschenkt. Cabanel war Zeit seines Lebens ein Verfechter eines traditionelleren Kunstverständnisses.

Alexandre Cabanel, Bildnis von Baronin Paul von Derwies, 1871, Öl auf Leinwand, Musée d'Art et d'Histoire, Palais Masséna, Nizza

Alexandre Cabanel, Bildnis von Baronin Paul von Derwies, 1871, Öl auf Leinwand, Musée d'Art et d'Histoire, Palais Masséna, Nizza

Wer diese Ausstellung genießen möchte, darf keine Angst vor Farben, Prunk und opulenten Bilder haben. Vielleicht erscheinen uns diese Gemälde heute kitschig, aber gleichzeitig ist hier ein ganz großer Maler am Werk, der Menschen, ihre Mimik, ihren Körper und nicht zuletzt ihre Kleidung auf ganz einzigartige Weise darzustellen vermag.

Ich selbst habe eigentlich mehr die moderne Malerei schätzen gelernt und langweile mich manchmal bei den älteren Werken. Cabanel hat mich in dieser Ausstellung aber vom ersten Moment an gefangen genommen. Für mich gibt es niemanden, der Menschen schöner darstellt und dessen Farben so leuchten – auch noch nach rund 150 Jahren.

Selbst Motive, die mir sonst eher ein Gähnen entlocken, wie etwa die Venus sind bei Cabanel einfach so bezaubernd, dass ich staunend davor stehen geblieben bin. Die Liebesgöttin liegt auf einer Meereswelle, ihr Haar um sie herum ausgebreitet, über ihr schweben einige Putten-Engelchen – eigentlich ein fast unerträgliches Thema. Und doch ist der Körper der Frau so schön, dass ein Strahlen von dem Bild ausgeht – einerseits von der weißen Haut, andererseits vom unglaublich blauen Meer – Abbildungen dieses Werkes geben diese Ausstrahlung leider nicht wieder.

Immer wieder habe ich mir das “Bildnis von Baronin Paul von Derwies” angsehen. Die Frau selbst ist eigentlich nicht hübsch, sondern wirkt eher müde, was nach stundenlangem Modell-Stehen sicher der Realität entspricht. Und doch habe ich ihr immer wieder ins Gesicht gesehen, es wirkt so mild und fast verklärt. Ihre Haare mit der schlichten Flechtfrisur, glänzen und besitzen einen wunderschönen mahagonifarbenen Schimmer. Das Highlight des Bildes aber ist der Spitzenüberwurf ihres Kleides. Jedes winzige Detail hat Cabanel dargestellt, auch der Glanz des Stoffes, natürlich ohne dabei fotorealistisch zu malen. Ich wage zu behaupten, dass das Original-Gewand wahrscheinlich nicht so eine Leuchtkraft besaß und die Spitze weniger brilliant und federleicht wirkte. Zumindest ist das der Fall bei einem Kleid, dass zusätzlich zum Gemälde ausgestellt wird. Vermutlich ist der Stoff stark verblasst, aber sicher hat Cabanel seinem Modell mit allen Details auch dieses Leuchten verliehen wie auf vielen seiner Bilder.

Die Ausstellung zeigt immer wieder auch Studien, die der Maler von einzelnen Personen anfertigte. Daran kann der Zuschauer sehen, dass Cabanel viel Zeit darauf verwandt hat, die Emotionen durch den Gesichtsausdruck darzustellen. Starrt Desdemona Othella auf einer Studie noch romantisch verklärt an, ist ihr Mund auf dem endgültigen Bild leicht geöffnet und sie schaut so entrückt, dass sie fast ein bisschen blöd wirkt – das wirkt aber sehr viel überzeugender als in der Vorarbeit.

Eines meiner Lieblingsbilder ist “Phädra”. Das Spiel von Licht und Schatten auf ihrer Haut und dem schimmernden Stoff sind für mich unendlich faszinierend.

Was mich verwundert, ist, dass hier – ebenso wie bei anderen Gemälden – an manchen stellen der Untergrund durchschimmert, so ist das Tischchen mit der Karaffe ganz links vor dem roten Hintergrund deutlich heller als vor dem dunkleren Lila. Ob das wohl schon zu Cabanels Zeiten so war oder die dunkle Hintergrundfarbe mit den Jahrzehnten in den Vordergrund trat? Ähnliche Effekte gibt es auch bei dem Bild von Kleopatra.

Alexandre Cabanel, Phädra, 1880, Öl auf Leinwand, Musée Fabre, Montpellier

Alexandre Cabanel, Phädra, 1880, Öl auf Leinwand, Musée Fabre, Montpellier

Noch bis zum 15.05.2011 könnt Ihr diese wundervolle Ausstellung ansehen – ich werde sicher noch öfter vorbeischauen.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10-18 Uhr
Jeden Donnerstag Abendöffnung bis 21 Uhr (außer an Feiertagen), jeden ersten Donnerstag im Monat bis 22 Uhr (KölnTag). Montag geschlossen.
Eintrittspreis: Erwachsene: € 7,00 – ermäßigt € 4,00

Thema: Freizeit, Kultur, Museum | Kommentare (0) | Autor: Petra

Köln und andere Kulturen besser kennenlernen mit Kulturklüngel und Grenzgang

Dienstag, 28. Dezember 2010 14:49

Heute habe ich zwei Tipps für euch, die mit anderen Kulturen zu tun haben.

Kulturklüngel - fremde Kulturen kennenlernen

Kulturklüngel - fremde Kulturen kennenlernen

Von Kulturklüngel habe ich zum ersten Mal in der Kölner Lokalzeit im WDR Fernsehen gehört. Dort hatte einer der Journalisten eine Tour mitgemacht, die regelmäßig in Köln veranstaltet werden. Die Teilnehmer kehren dabei in Geschäften oder auch mal zu Hause bei anderen Kulturen ein. Dabei werden Häppchen aus dem jeweiligen Land gereicht oder etwas vorgeführt und alle Gäste waren nachher begeistert. Neben solchen Touren, die manchmal ein buntes Gemisch von Ländern vorstellen, manchmal aber auch eine bestimmte Region oder einen Kontinent zum Thema haben, veranstaltet der Kulturklüngel aber auch Kurse, z. B. einen Yoga-Kurs oder einen Schnupperkurs über die Sprachen, die in Malaysia, Indonesien und dem Süden Thailands gesprochen werden.

Kulturklüngel im Internet: http://kulturkluengel.de
Kulturklüngel bei Facebook: http://www.facebook.com/kulturkluengel

Grenzgang - Infoveranstaltungen und Kurse rund ums Reisen

Grenzgang - Infoveranstaltungen und Kurse rund ums Reisen

Tipp Zwei habe ich über den Kulturklüngel entdeckt, die beiden Organisationen arbeiten zusammen, es handelt sich um Grenzgang. Auch beim Grenzgang dreht sich alles um Kulturen und die Veranstaltungen finden in Köln, Düsseldorf und Aachen statt. Was gibt es zu erleben? Das erste sind die Live-Reportagen, das sind aufwändig gestaltete Dia- bzw. Multimedia-Vorträge über verschiedene Länder und Regionen. Weiterhin gibt es Dinner-Shows, hier genießt man das Essen einer Kultur während man durch Lesungen mehr über das entsprechende Land erfährt. Das Kursprogramm ist ausgesprochen abwechslungsreich: Foto-Workshops, Bollywood-Tanz, Zeichnen und Aquarellieren auf Reisen und Yoga gehören zum Angebot. Bei den Touren wird mit dem oben erwähnten Kulturklüngel kooperiert, außerdem können Gäste an GPS-Stadtrallyes teilnehmen, sich über Vulkanismus in der Eifel informieren und so einiges mehr.

Grenzgang im Internet: http://www.grenzgang.de
Grenzgang bei Facebook: http://www.facebook.com/pages/grenzgang-Kulturveranstaltungen-rund-ums-Reisen/192072157110

Thema: Bildung, Essen - Trinken - Ausgehen, Freizeit, Kultur | Kommentare (0) | Autor: Petra

Remembering Forward – Ausstellung über Kunst der australischen Aborigines im Museum Ludwig

Sonntag, 5. Dezember 2010 18:17

Im Museum Ludwig gibt es für meinen Geschmack ständig interessante Ausstellungen. Derzeit sind zu sehen:

  • Russische Avantgarde / Projektreihe Museum Ludwig, Köln
  • Fotografien des 19. Jahrhunderts aus Japan und China
  • La Bohème. Die Inszenierung des Künstlers in Fotografien des 19. und 20. Jahrhunderts
  • Suchan Kinoshita. In 10 Minuten
  • Remembering Forward. Malerei der australischen Aborigines seit 1960
Dorothy Napangardi, Remembering Forward, Museum Ludwig

Dorothy Napangardi (geb. frühe 1950er, Warlpiri, Northern Territory) - Salt on Mina Mina - 2002 - 122,24 x 200,66 cm - Acryl auf Leinwand / acrylic on linen LeWitt Collection, Chester, CT - © Dorothy Napangardi, VG Bild-Kunst, Bonn 2010

Die Ausstellung der Malerei neun australischer Künstler wird im Museum Ludwig noch bis zum 20.03.2011 zu sehen sein.

Über die Aborigines weiß ich recht wenig; ihre Kultur hängt sehr mit dem Land zusammen, in dem sie früher lebten. Ganz grob und wenig akkurat gesagt, ist ihre Religion eine Mischung aus Ahnenkult und mythischen Geschöpfen. Diese Wesen, meistens Tiere, wandelten ganz früher auf der Erde und die Form der Landschaft hängt eng mit ihnen zusammen. Jeder Mensch hat ein bestimmtes Totem-Tier, zu dem er ein besonderes Verhältnis hat. Jeder Clan hat bestimmte wichtige heilige Stätten und ein grundlegender Teil des Lebens, der Religion bestand darin, sich innerhalb dieser Landschaft zu bewegen.

Dass es den Aborigines schlecht ging, sobald sie mit weißen Siedlern in Kontakt kamen, ist bekannt, ebenso dass sie ihr Land aufgeben mussten und gezwungen wurden, in Städten oder Reservaten zu leben. Eine Katastrophe natürlich für Menschen, denen das Land selbst so viel bedeutet, die sogar in der trockensten Wüste überleben konnten und für die das Wandern durch ihr Land Religionsausübung ist.

Ich wusste, dass ihre Kunst sehr abstrakt wirkt und so entschloss ich mich, die Ausstellung nicht auf eigene Faust anzusehen, sondern an einer der zahlreichen kostenlosen Führungen teilzunehmen, die regelmäßig stattfinden.

Das war auch eine kluge Entscheidung. Zwar hätte ich sicher auch so Spaß an der Ausstellung gehabt, aber ich wäre wahrscheinlich 20 Minuten von Bild zu Bild gegangen, hätte einige schön gefunden und länger betrachtet, aber besonders einprägsam wäre das Erlebnis eher nicht gewesen.

Remembering Forward, Museum Ludwig, Paddy Bedford

Paddy Bedford (ca. 1922-2007, Gija, Western Australia) Two Women Looking at the Bedford Downs Massacre Burning Place - 2002 - 180 x 150 cm - Ocker und Pigmente mit synthetischem Bindemittel auf Belgischer Leinwand / ochres and pigments with synthetic binder on Belgium linen - Privatsammlung / private collection - © Paddy Bedford Estate

So aber lernte ich, dass scheinbar abstrakte Malereien eine tiefe und erschreckende Bedeutung haben können. Z. B. das rechts abgebildete Gemälde von Paddy Bedford. Mich sprach es erst nicht besonders an. Wenn man jedoch weiß, dass das Bild eine wahre Begebenheit aus dem Jahr 1924 schildert, dann sieht das ganz anders aus. Zwei Zeuginnen, die sich auf einem Hügel versteckten, sahen mit an, wie Männer Bäume fällen mussten, dann vergiftet wurden und auf den gefällten Bäumen verbrannt wurden. Das Bild von Bedford stellt diese Szene von oben dar: am oberen Bildrand sind die beiden blauen Kreise die Frauen auf dem Hügel, die schwarzen Kreise unten stellen die gefällten Bäume dar und der große rote Kreis ist das Feuer. Solche grauenvollen Begebenheiten, die von den australischen Ureinwohnern oft über Jahrhunderte mündlich weitergegeben werden, sind oft Thema der Bilder.

Ein großer Teil der Malereien stellt Landschaften dar, meistens in der Aufsicht und darin z. B. Spuren der mythischen Wesen oder heilige Orte. Gerade bei den moderneren Werken weiß man aber oft nicht genau, was mit einem Bild gemeint ist, bzw. der Künstler verrät gerade einmal eine grobe Richtung.

Ausstellungsansicht Remembering Forward - Malerei der australischen Aborigines seit 1960 - Museum Ludwig Köl

Ausstellungsansicht Remembering Forward - Malerei der australischen Aborigines seit 1960 - Museum Ludwig Köln - Foto: Rheinisches Bildarchiv Köln / Michael Albers

Mir haben besonders einige Bilder im hinteren Raum gefallen. Da sind die von Emily Kame Kngwarreye, die sehr ungewöhnliche Farben verwenden – ungewöhnlich für die ansonsten oft in Erdtönen gehaltenen Kunstwerke der Aborigines. Obwohl diese Bilder einen starken Bezug zum Land haben, hat die Künstlerin nicht mitgeteilt, was genau die Bedeutung ist. Das linke Bild auf dem Foto besteht aus lauter Punkten, die allerdings scheinbar nicht mit dem Pinsel aufgetragen wurden, sondern mit etwas gestempelt wurden, dabei wurden die Stempel teilweise aber einzeln bemalt, denn ihr Abdruck besteht aus mehreren Farben, so dass er manchmal wie eine Blume aussieht – ganz wunderschön.

Eine andere Malerin, Dorothy Napangardi, bezieht sich in ihrem Werk ebenfalls sehr auf ihre Heimat. Die ausgestellten Werke sind eigentlich “nur” weiße Linien und Punkte auf schwarzer Leinwand, wirken manchmal wie das Glitzern von Licht auf dem Salzsee ihrer Heimat und manchmal wie dreidimensionales Sedimentgestein – sehr sehr kunstvoll. Mir haben sie erst auf den zweiten Blick richtig gefallen.

Im Kino des Museums werden ab Januar außerdem eine Reihe von Filmen gezeigt, die sich mit den australischen Aborigines beschäftigen.

Fazit: Sehr interessante Ausstellung, vor allem wenn man etwas Hintergrundwissen erwirbt.

Thema: Kultur, Museum | Kommentare (0) | Autor: Petra

Eintrittspreise der Kölner Museen erhöht

Donnerstag, 4. November 2010 17:00

Raumbild Lebensräume - Lebensformen: Türkei - Der Empfang von Gästen - Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt - Foto: Martin Claßen und Arno Jansen, Köln

Raumbild Lebensräume - Lebensformen: Türkei - Der Empfang von Gästen - Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt - Foto: Martin Claßen und Arno Jansen, Köln

Seit gestern, Mittwoch den 3. November 2010, haben die Museen in Köln die Eintrittspreise erhöht, und zwar recht ordentlich. Die beiden neu gestalteten Museen sind fast doppelt so teuer geworden: Das Rautenstrauch-Joest-Museum hat von 3,20 auf 6,00 EUR erhöht, das Museum Schnütgen von 3,20 auf 5,00 EUR. Noch teurer sind das Wallraf-Richartz-Museum (früher 5,80 EUR, jetzt 7 EUR) und das Museum Ludwig (Erhöhung von 9,00 auf 10,00 EUR). Das Römisch-Germanische Museum kostet jetzt runde 5 EUR (vorher 4,30 EUR), ebenso wie das Museum für Angewandte Kunst, das Museum für Ostasiatische Kunst und das Kölnische Stadtmuseum, dort zahlte man bisher 4,20 EUR.

Das Jahresticket für alle Kölner Museen inklusive der Sonderausstellungen ist jetzt für 80 EUR zu haben, das habe ich vor zwei Wochen noch für 68 EUR bekommen.

Alle neuen Preise, auch des NS-Dokumentationszentrums, der Archäologischen Zone, der Kombitickets und Familientickets usw. findet ihr in der Pressemitteilung der Stadt Köln:
http://www.stadt-koeln.de/1/presseservice/mitteilungen/2010/05087/ und natürlich auf den Webseiten der Museen.

Das neue Rautenstrauch-Joest-Museum hat seinen höheren Eintrittspreis übrigens unbedingt verdient – die Austellung ist modern, informativ und abwechslungsreich – kein Vergleich mit dem früheren Museum!

Thema: Bildung, Freizeit, Kultur, Museum | Kommentare (0) | Autor: Petra

Kostenlose Vorträge für alle an der Universität Köln

Freitag, 8. Oktober 2010 13:19

Die Universität zu Köln bietet kostenlose Vorträge an

Die Universität zu Köln bietet kostenlose Vorträge an

Unter dem Titel “Projekt Weltwissen” veranstaltet die Uni Köln in jedem Semester Vorträge zu aktuellen oder zeitlosen Themen. Wechselnde Gastreferenten stellen im Zwei-Wochen-Rhythmus ihre Sicht auf das jeweilige Gebiet vor und diskutieren mit dem Publikum. Die Vorlesungen sind öffentlich und kostenlos.

Das Programm startete im letzten Sommersemester und geht jetzt im Oktober weiter.

Thema Eins ist “das Gehirn”: Welche Methoden haben wir, unser Gehirn zu erkunden? Welche Therapiemöglichkeiten, wenn es erkrankt? Und welche Folgen haben die Erkenntnisse der Hirnforschung für unser Bild vom Menschen und seiner Willensfreiheit?

Am 14.10.2010 findet der erste Vortrag statt. Dozentin ist Prof. Dr. Katrin Amunts und sie erstellt eine Landkarte des Gehirns. Dabei geht es insbesondere um Sprache, Denken und Neuroanatomie.

Thema Zwei ist “Arbeit”: Was bedeuten Arbeit und Arbeitslosigkeit für den Einzelnen? Wann macht Arbeit krank und wie kann man dem Phänomen Bournout entkommen? Haben sich Formen und Vorstellungen von Arbeit durch die Jahrhunderte gewandelt? Wie funktioniert der Arbeitsmarkt und wie entwickeln sich derzeit Sozialstaat und Armut?

Am 21.10.2010 spricht Dr. Steffen J. Roth über das Thema “Humankapital zu verkaufen – Die Ökonomik der Arbeit”.

Das Programm für das komplette Semester ist hier zu finden:
http://www.weltwissen.uni-koeln.de/index.php?id=11485

Die Vorträge finden von 19:30 bis 21:00 Uhr im Hörsaal I des WiSo-Gebäudes statt.

Thema: Bildung, Freizeit, Kultur | Kommentare (0) | Autor: Petra

Wunderschönes Ausflugsziel: Zündorf und die Groov

Sonntag, 19. September 2010 12:04

Falls ihr die kleinen Städtchen am Rhein mögt, also Königswinter, Linz usw., dann habe ich einen Tipp für Euch. Bleibt doch einfach in Köln und fahrt nach Zündorf! Mit der Straßenbahn Linie 7 kommt man hin, muss sich dann 3 Minuten durch den nicht ganz so hübschen Teil des Vororts kämpfen und die Hauptstraßen überqueren, ehe man in Rheinnähe zur Altstadt kommt. Hier geht es erst ziemlich dörflich zu, mit ganz alten Häuschen und dann, an der Rheinpromenade, geht’s zur Sache: ein Ausflugslokal neben dem anderen. Auch Cafés und eine Imbissbude fehlen nicht.

Zündorf von der Rheininsel Groov aus gesehen

Zündorf von der Rheininsel Groov aus gesehen

Von hier aus gelangt man über einen Steg auf die Rheininsel Groov, die sich wunderbar zum spazieren gehen, picknicken und auf-den-Rhein-schauen eignet! Baden sollte man im Rhein übrigens nicht – es ist wegen der Unfallgefahr verboten. Jedes Jahr ertrinken mehrere Menschen darin, die meistens die Strömungen unterschätzt haben. Es gibt aber mindestens einen sehr schönen Strand, an dem man sitzen kann und es spricht natürlich nichts dagegen, die müden Wandersfüße im Wasser zu kühlen.

Eine weitere Attraktion ist die Fähre, die im Sommer regelmäßig zwischen der Groov und dem auf dem anderen Rheinufer liegenden Weiss pendelt. Da drüben kann man sich natürlich auch gut mal umschauen.

Auf dem Festland gibt es am Rheinufer ein Schwimmbad und einen Minigolfplatz, man kann also sehr schön einen ganzen Tag hier verbringen.

Nur einen Spielplatz sucht man auf dem Inselchen vergebens; es gibt aber einen neben dem Minigolfplatz auf dem Festland.

Start meines Spaziergang an der Südbrücke (rechts im Bild)

Start meines Spaziergang an der Südbrücke (rechts im Bild)

Sportliche Menschen können entweder hierher wandern oder mit dem Rad fahren – beide Rheinufer sind sehr schön und eignen sich gut für die Tour.

Ich habe meinen Ausflug in der Innenstadt an der Südbrücke begonnen, habe sie überquert und bin auf dem rechten Rheinufer nach Süden gelaufen. Zuerst kommt man an Sportplätzen vorbei, dann am Porzer Campingplatz, geht unter der Rodenkirchener Brücke durch, kommt dann nach Westhoven, Ensen, Porz und dann nach Zündorf. Einige Stunden ist man da schon unterwegs, aber man sieht viel Grün, hat einen schönen Blick auf Rodenkirchen und natürlich immer wieder auf den Rhein. Sehr empfehlenswert!

Thema: Freizeit, Kirchen, Kultur, Parks, Stadtteile | Kommentare (0) | Autor: Petra

Robodonien – Roboter, Schrottplastiken, Feuer und Musik

Donnerstag, 9. September 2010 10:47

Roboter, Kunst, Musik und Feuer - Das Festival Robodonien

Roboter, Kunst, Musik und Feuer - Das Festival Robodonien

Am kommenden Wochenende findet zum dritten Mal Robodonien statt, ein Festival vom 10. bis zum 12. September, das Maschinen- und Feuerkünstler, brennende Eissäulen, feuerspeiende Roboter, kinetische Kunstwerke, Klangskulpturen, Konzerte, Licht- und Tanzperformances präsentieren wird.

Für Kinder ist vor allem der Sonntag vorgesehen, bei dem ein Kaffee-Trinken mit Robotern stattfinden wird. Bis 14jährige haben freien Eintritt und können in einem Workshop selbst kleine Insektenroboter oder Solarmonster bauen. Erwachsene zahlen 10 EUR Eintritt.

Auf der Webseite findet ihr ein ganz ausführliches Programm und auch ein Video aus der Lokalzeit.

Da ich die Bands nicht kenne, hier die Info aus der Pressemitteilung:

Am Freitag (19 Uhr bis 22 Uhr Art Fusion; Eintritt 10 €) wird die Kölner Band blotch tagsüber die Zuschauer mit Dancefloor-Rock unterhalten. Ab 22 Uhr laden die Kölner Partyreihen Sonderlü (mit Maurizio Schmitz, DJs with bad haircuts, Anna Steffens) und Rheinfeuern (mit Scheppernde Bachblüten, DJ Densen, Jan Tenna und Herr Lick) dazu ein, mit elektronischer Musik zwischen Hip Hop und Techno den Auftakt des Festivals tanzend ausklingen zu lassen.

Auch am Samstag (17 Uhr bis 22 Uhr Art Fusion; Eintritt 10 €) nehmen die spektakulären Live Acts ihren Lauf, darunter Proto Hybrid & Kargyraa Krew mit einem experimentellen Crossover aus Elektronik, Percussion und Gesang. Ab 22 Uhr sorgt die Partyreihe subculturo feat. Bun Babylon Sound des lokalen Licht- und Musikanlagenverleihers einklang-koeln für ausgelassene Stimmung auf den Tanzflächen mit einem fröhlichen internationalen Mix aus Balkan Beats, Ska, Irish Folk, Electro Styles, Breakbeats, Reggae, Dancehall und Hip-Hop aufgelegt vom Roter Stern Nastrovje DJ-Team und der aus dem Luxor bekannten DJ-Crew Bun Babylon Sound.

Die ganze Veranstaltung findet auf dem Ateliergelände des Künstlers Odo Rumpf an der Hornstraße statt.

Website: http://www.robodonien.de

Thema: Essen - Trinken - Ausgehen, Freizeit, Kinder, Kultur, Musik | Kommentare (0) | Autor: Petra