Beitrags-Archiv für die Kategory 'Stadtteile'

Alles neu macht 2012

Mittwoch, 11. Januar 2012 16:12

Liebe AllesUeberKoeln-Leser!

Mein neuer Arbeitsplatz in Köln Nippes

Mein neuer Arbeitsplatz in Köln Nippes

Dieses Jahr hat sich bei mir einiges verändert. Ich bin umgezogen und arbeite jetzt an diesem schönen Arbeitsplatz mit Blick über das Nippeser Tälchen und vom Balkon aus habe ich sogar Dom-Blick!

Nachdem der schlimmste Umzugsstress nun vorbei ist, kommen auch meine Blogs wieder zu Ehren.

Schließlich habe ich auch noch eine Co-Autorin gefunden, die gelegentlich vor allem aus dem rechtsrheinischen Köln berichten will, Heike Baller. Von ihr ist der Artikel über den Dellbrücker Bücherschrank. Sie ist die Betreiberin der Website http://www.profi-wissen.de, dort findet Ihr ein lesenswertes Blog über die Recherche im Netz.

Das neue Jahr verspricht also interessant zu werden – ich freu mich drauf!

Liebe Grüße
Petra

Thema: Allgemeines, Stadtteile | Kommentare (1) | Autor: Petra

An einem Samstag Morgen rund um den Dom

Sonntag, 4. September 2011 15:59

Diese Herren kennt man auch aus anderen Städten und in Köln sind sie seit einigen Jahren daheim. Manche bewegen sich gar nicht, es sei denn, man wirft Geld in ihre Behältnisse. Die Engel dagegen winken vorbeigehenden Menschen zu und versuchen, ihre Hand zu schütteln.

Gestern war wohl wenig los, da bekam dieser Engel Besuch von Charlie Chaplin, der mit seinem Stock in der Sparbüchse des Engels herumwühlte – da war schon einiges Geld zusammengekommen!

Musik gibt es immer viel in der ganzen Innenstadt. Diese Herren guckten so, weil 50 Meter weiter gerade andere Musiker loslegten (siehe nächstes Bild) und dabei viel Krach machten. Anschließend besannen sie sich auf ihre eigene Kunst und begannen mit der berühmten Toccata von Bach (für Bach-Fans: Ich meine natürlich die 565!), die auf diesen Instrumenten etwas ganz eigenes hatte …

Also schnell weiter. Damit wir uns richtig verstehen: Ich mag Dudelsäcke sehr! Trotzdem habe ich mich, als ich direkt vor diesen Herren stand, gefragt, ob diese Instrumente im Krieg statt des berühmten Kriegsgeschreis eingesetzt wurden oder zu dessen Untermalung.

Auf dem Roncalliplatz startete gestern ein Event mit dem ansprechenden Namen 71. Internationales Turnier des Westens um den Pokal der Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel. Ich zitiere aus der Website des Mittelrheinischen Automobil-Club 1904 Koeln e.V: “Auf ausgesuchten Strassen verführen wir Sie aus dem Herzen Kölns in den Westerwald und den Hochtaunus.”

Es waren wirklich schöne Autos dabei, die alle einzeln vorgestellt wurden inklusive der Firmen, die die Ersatzteile bereitstellen und diese Schätzchen wieder herausputzen. Da wurde es mir dann doch zu langweilig.

Die Baustellen haben in Köln immer einen langen Atem, selbst wenn sie nicht zum Einsturz von Stadtarchiven und Wohnhäusern führen. Diese ist besonders interessant, weil meines Wissens immer noch nicht feststeht, wie verhindert werden soll, dass die neue U-Bahn in der Philharmonie Vibrationen und Lärm verursacht – denn es ist lange bekannt, dass die Wände zu dünn sind um für genügend Abschirmung zu sorgen.

Auch vor dem Alten Rathaus am Alter Markt wird weiter gebaustellt, auch das hängt mir der neuen Nord-Süd-Bahn zusammen.

Auf dem Heumarkt wurde gerade für den Tag des Handwerks aufgebaut. Nun, wo die Handwerker um Auszubildende buhlen müssen, werden Veranstaltungen dieser Art gemacht. Da können sich Jugendliche über die Ausbildung im Handwerk informieren, die Friseure machten einen Frisurenshow und es wurden einige Reden gehalten.

Hier seht ihre den Aufbau der Bühne. Es waren drei absolute Superstars angesagt, nämlich Decoy, die aktuelle Chart-Hits covern sowie Mama Africa und, haltet euch fest, Alexander Klaws, der die erste (oder zweite?) Staffel von Deutschland sucht den Superstar gewann – wow, den gibt’s also immer noch!

Thema: Architektur, Freizeit, Kultur, Stadtteile | Kommentare (1) | Autor: Petra

Straßenfest Lindenthaler Flair 2011 auf der Dürener Straße

Montag, 29. August 2011 14:39

Für alle, die in den nächsten Jahren hingehen möchten oder ähnliche Straßenfeste, z. B. am kommenden Wochenende, dem  3. und 4. September 2011 in Klettenberg und Sülz, besuchen möchte, hier ein kleiner Rückblick auf den gestrigen Lindenthaler Flair auf der Dürener Straße:

Vom Gürtel aus gelangte man zur für den Verkehr gesperrten Dürener Straße. Sowohl auf diese als auf der anderen Seite Richtung Universitätsstraße nutzten Autohändler den Platz am Rand um ihre Fahrzeuge zu präsentieren.

Nicht nur ansässige Läden präsentierten ihre Ware, vor allem Schuhe, Taschen und Schmuck gab es viel. Viele Vereine und gemeinnützige Organisationen sowie politische Parteien waren vertreten. Kölner Grün setzt sich für den Erhalt und die Verbesserung historischer Grünanlagen in Köln ein. Der Weiher im Kölner Stadtwald wurde z. B. von dieser Stiftung saniert.

Musik gab es live und vom Band. Diese Herren spielten jazzige Musik. Woanders gab es Pop und kölsches Liedgut.

Ab und an wurden auch etwas originelle Waren präsentiert, z. B. diese Holzwaren, oder Röcke und Taschengürtel aus bunten Stoffen. Türen und Fliegengitter, Immobilien, touristische Ziele und Artikel rund ums Haustier wurden angeboten. Und noch vieles andere!

Dieser seltsame Vogel machte auf der Zeltbühne an der Einmündung der Hans-Sachs-Straße Stimmung. Ich schaute mir hier kurz die Kindertanz-Darbietungen an, wurde aber von dem Song “Alle Kinder lernen lesen, Indianer und Chinesen, Selbst am Nordpol lesen alle Eskimos: Hallo Kinder, jetzt geht’s los!” vertrieben, wobei mich weniger der politisch unkorrekte Ausdruck “Eskimos” störte als vielmehr die Karnevalsmusik, mit der dieses Lied untermalt wurde.

Obwohl es an der ganzen Strecke “Fressbuden” gab, war der Karl-Schwering-Platz der zentrale Ort für hungrige Straßenfest-Besucher. Neben Flammlachs aus Finnland wurden Meeresfrüchte, Wein, Reibekuchen, bayrische Spezialitäten, Crêpes und noch einiges mehr angeboten.

Richtung Innenstadt kam Volksfest-Charakter auf. Dieses kleine Karussell, Schießbuden und Süßigkeiten à la Liebesäpfel und Zuckerwatte interessierten vor allem die Kinder.

Apropos Kinder: Diese Bungee-Trampoline machen immer wieder riesigen Spaß, weil die Kids damit richtig hoch springen können und sogar Saltos üben.

Hunde dagegen hatten deutlich weniger Spaß als Kinder, die meisten wirkten ziemlich gestresst vom Gedränge.

Dieses lustige Ding waren große Plastikrollen auf dem Wasser, in denen die Kinder wie in einem Hamsterrad laufen sollten – meistens gelang das aber nur mäßig gut.

Thema: Einkaufen, Essen - Trinken - Ausgehen, Freizeit, Kinder, Stadtteile | Kommentare (0) | Autor: Petra

Hundefreilaufflächen in Köln

Donnerstag, 9. Juni 2011 10:03

Seit einiger Zeit sind die Hundefreilaufflächen in Köln deutlich mit Schildern versehen. Das ist gut, so wissen Hundehalter und hundelose Spaziergänger gleichermaßen, was Sache ist. Wer keine Hunde mag, meidet diese Wiesen.

Hier findet ihr alle Informationen über diese Freilaufflächen:
http://www.stadt-koeln.de/buergerservice/themen/tiere/freilaufflaechen-fuer-hunde/

Ein ratloser Hund auf der Freilauffläche

Ein ratloser Hund auf der Freilauffläche

Das sind übrigens ziemlich viele Flächen, wie ich finde – so kann der Vierbeiner auch in der Großstadt mal ohne Leine herumtoben. Am Rande: Auch dort müsst ihr die Hinterlassenschaften eurer Hunde entfernen, es sei denn, er legt sie im Gebüsch ab.

Etwas merkwürdig mutet allerdings der Hundebereich am Rathenauplatz an. Dort wurde am Rand zwischen Roonstraße und dem Park ein kleiner, recht dicht bewachsener Bereich abgeteilt und als Freilauffläche deklariert. Ich traf dort einen Hund, dem man deutlich ansah, dass er nicht wirklich weiß, was er dort soll.

Thema: Freizeit, Parks, Politik, Stadtteile | Kommentare (0) | Autor: Petra

Hüpfburgenpark in Köln Zollstock

Dienstag, 7. Juni 2011 10:59

Abenteuerstadt Zollstock

Das sieht doch so aus, als ob es Kindern Spaß machen könnte: Eine Abenteuerstadt mit Hüpfburgenpark. Vermutlich wird’s nicht ganz so toll wie angekündigt, aber vielleicht finde ich ja Zeit, das Ding mal anzugucken und hier mehr zu berichten – sonst gibt es nämlich leider wenig Infos im Netz. Hier alle Infos vom Plakat:

Vom 10. bis 26. Juni 2011 ist dieses Kinderparadies auf dem Parkplatz des Stadions Süd an der Vorgebirgsstraße aufgebaut. Neben Hüpfburg und Co. kann man auch Jetski und Quad fahren. Außerdem gibt es Vorrichtungen zum Klettern und mehrere Rutschen, darunter die “Mega-Wasser-Rutsche”.

Öffnungszeiten: Mo bis Fr: 14:00 bis 19:00 Uhr, Sa/So/Feiertage: 11:00 bis 19:00 Uhr.
Es gibt eine “Info-Hotline” unter 0163-70 57 386 (wenn ich das richtig sehe, ist das eine Handy-Nummer), keine Angaben zum Preis.

Thema: Freizeit, Kinder, Stadtteile | Kommentare (1) | Autor: Petra

Home, sweet home – noch ein Luftschloss

Freitag, 15. April 2011 17:34

So gegen Herbst wird es wohl fertig sein: unser neues Heim in der Neusser Straße, auf der 6. Etage. Auf den Bildern unten seht ihr den Baufortschritt. Die Fotos vom Baugrundstück stammen aus dem November 2010, da sieht man, dass wir hinten heraus einige Bäume haben, und über ein paar niedrige Gebäude werden wir auf das Nippeser Tälchen schauen.

Unser Bauherr wollte eigentlich schon im Winter mit den Arbeiten beginnen, aber da war es so kalt, dass an Ausschachtungsarbeiten nicht zu denken war. Aber nun wächst das Haus zusehens. Ich werde bald weitere Bilder posten. Die letzten vier stammen alle aus dem März.

Das letzte Bild zeigt das Nippeser Tälchen, von dort aus sieht man “unseren” Baukran gut.

Thema: Architektur, Stadtteile | Kommentare (0) | Autor: Petra

Das schmalste Haus der Welt in Köln Mülheim?

Mittwoch, 9. Februar 2011 10:18

Kann man darin wohnen?

Kann man darin wohnen?

Dieses eigentlich ganz hübsche Haus steht in einer nur mittelhübschen Gegend Mülheims. Es sieht allerdings nicht eben gut bewohnbar aus. Ist es wirklich nur etwa einen Meter tief? Wäre auch statisch ein bisschen schwierig, oder?

Des Rätsels Lösung seht ihr im zweiten Teil des Artikels.

[...]

Thema: Architektur, Stadtteile | Kommentare (0) | Autor: Petra

Köln Weiß – Spaziergang zum Rhein

Montag, 7. Februar 2011 19:10

Neulich, als es bitterkalt war, habe ich einen Spaziergang durch Weiß gemacht, einen Kölner Stadtteil, den ich noch gar nicht kannte. Auch die Busfahrt dahin hat mich durch einige Orte geführt, von deren Existenz ich keine Ahnung hatte, z. B. Hochkirchen, Höningen und Konraderhöhe – die alle zu Rondorf gehören und sehr sehr ländlich sind.

Weiß ist auch noch fast das alte Dörfchen von früher, allerdings wurden viele Häuser und Höfe schick umgebaut. Ein Spaziergang dort lohnt sich allemal.

Thema: Kirchen, Stadtteile | Kommentare (0) | Autor: Petra

Weihnachtsaktion der Kölner Tafel

Montag, 13. Dezember 2010 14:17

Liebe Kölner, ihr könnt noch mitmachen bei der Kölner Tafel – und natürlich auch alle anderen Bewohner von Orten, an denen es Tafeln gibt, die bedürftige Menschen mit Essen und Getränken versorgen.

Weihnachtspäckchen für bedürftige Menschen, eine Aktion der Kölner Tafel

Weihnachtspäckchen für bedürftige Menschen, eine Aktion der Kölner Tafel

Am Mittwoch, den 15.12.2010 nehmen die Tafeln von 10 bis 18 Uhr Geschenke-Kartons an. Darin sollten sich haltbare Lebensmittel befinden, aber auch Weihnachtsdeko oder andere kleine Geschenke. Die Kartons sollen gern festlich dekoriert sein, es dürfen keine schnell verderbenden Lebensmittel darin sein oder solche, die gekühlt werden müssen und sie sollen oben offen sein.

Bereits letztes Jahr fand die Aktion statt und es wurden rund 2.000 Päckchen abgegeben.

Dies sind die Kölner Annahmeorte:

  • Versöhnungskirche, Buschfeldstr. 30, 51067 Köln
  • Gemeindesaal der Philippuskirche, Albert-Schweitzer-Str. 3, 50968 Köln
  • Gemeindesaal der Erlöserkirche, Derfflingerstr. 9, 50737 Köln
  • Crux Jugendpastorales Zentrum, ehem. Kirche St. Johann Baptist , An Zint Jan 1, 50678 Köln Altstadt Süd

Mehr Infos findet ihr auf der Seite der Kölner Tafel: http://www.koelner-tafel.de/02_aktuell.html

Thema: Politik, Stadtteile | Kommentare (0) | Autor: Petra

Wunderschönes Ausflugsziel: Zündorf und die Groov

Sonntag, 19. September 2010 12:04

Falls ihr die kleinen Städtchen am Rhein mögt, also Königswinter, Linz usw., dann habe ich einen Tipp für Euch. Bleibt doch einfach in Köln und fahrt nach Zündorf! Mit der Straßenbahn Linie 7 kommt man hin, muss sich dann 3 Minuten durch den nicht ganz so hübschen Teil des Vororts kämpfen und die Hauptstraßen überqueren, ehe man in Rheinnähe zur Altstadt kommt. Hier geht es erst ziemlich dörflich zu, mit ganz alten Häuschen und dann, an der Rheinpromenade, geht’s zur Sache: ein Ausflugslokal neben dem anderen. Auch Cafés und eine Imbissbude fehlen nicht.

Zündorf von der Rheininsel Groov aus gesehen

Zündorf von der Rheininsel Groov aus gesehen

Von hier aus gelangt man über einen Steg auf die Rheininsel Groov, die sich wunderbar zum spazieren gehen, picknicken und auf-den-Rhein-schauen eignet! Baden sollte man im Rhein übrigens nicht – es ist wegen der Unfallgefahr verboten. Jedes Jahr ertrinken mehrere Menschen darin, die meistens die Strömungen unterschätzt haben. Es gibt aber mindestens einen sehr schönen Strand, an dem man sitzen kann und es spricht natürlich nichts dagegen, die müden Wandersfüße im Wasser zu kühlen.

Eine weitere Attraktion ist die Fähre, die im Sommer regelmäßig zwischen der Groov und dem auf dem anderen Rheinufer liegenden Weiss pendelt. Da drüben kann man sich natürlich auch gut mal umschauen.

Auf dem Festland gibt es am Rheinufer ein Schwimmbad und einen Minigolfplatz, man kann also sehr schön einen ganzen Tag hier verbringen.

Nur einen Spielplatz sucht man auf dem Inselchen vergebens; es gibt aber einen neben dem Minigolfplatz auf dem Festland.

Start meines Spaziergang an der Südbrücke (rechts im Bild)

Start meines Spaziergang an der Südbrücke (rechts im Bild)

Sportliche Menschen können entweder hierher wandern oder mit dem Rad fahren – beide Rheinufer sind sehr schön und eignen sich gut für die Tour.

Ich habe meinen Ausflug in der Innenstadt an der Südbrücke begonnen, habe sie überquert und bin auf dem rechten Rheinufer nach Süden gelaufen. Zuerst kommt man an Sportplätzen vorbei, dann am Porzer Campingplatz, geht unter der Rodenkirchener Brücke durch, kommt dann nach Westhoven, Ensen, Porz und dann nach Zündorf. Einige Stunden ist man da schon unterwegs, aber man sieht viel Grün, hat einen schönen Blick auf Rodenkirchen und natürlich immer wieder auf den Rhein. Sehr empfehlenswert!

Thema: Freizeit, Kirchen, Kultur, Parks, Stadtteile | Kommentare (0) | Autor: Petra