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Spaziergänge vom Hiroshima-Nagasaki-Park aus

Mittwoch, 14. April 2010 10:23

Hiroshima Nagasaki Park mit Blick auf den Aachener Weiher

Hiroshima Nagasaki Park mit Blick auf den Aachener Weiher

Der Hiroshima-Nagasaki-Park liegt an der Universitätsstraße und verbindet den Grüngürtel entlang der Inneren Kanalstraße mit den Wiesen hinter dem Hauptgebäude der Universität.

Der Park selbst ist recht klein, aber hügelig angelegt, so dass man einen hübschen Blick auf den Aachener Weiher auf der einen Seite und die Grünflächen des Campus andererseits hat. Ein kleiner Spielplatz ist auch vorhanden, ebenso wie winzige Waldstücke.

Von hier aus kann man den Spaziergang im Grünen fortsetzen, z. B. Richtung Süden, indem man über die Uniwiesen geht, erst die Zülpicher Straße überquert (hier findet man einen weiteren Spielplatz), dann die Luxemburger Straße und von hier aus ist es nur ein Katzensprung bis zum Volksgarten.

Eine zweite Variante führt nahe dem Museum für Ostasiatische Kunst über die Universitätsstraße und von hier aus entlang der Kanäle bis zum Stadtwald, siehe auch:
http://allesueberkoeln.de/2010/04/gruenanlagen-kanaele-an-der-rautenstrauchstrase-und-der-clarenbachstrase/

Oder man wendet sich nach Norden und spaziert durch die Grünanlagen an der Inneren Kanalstraße. An der Venloer Straße kann man zum Stadtgarten wechseln und nach der Subbelrather Straße geht man entweder durch die gut bewaldeten hügeligen Parkanlagen, die auf der stadt-auswärtigen Seite der Bahngleise liegen, oder durchwandert die Grünanlagen des Mediaparks. Hier wartet als Belohnung ein schöner Spielplatz auf Kinder.

Thema: Freizeit, Parks | Kommentare (0) | Autor: Petra

Chorweiler

Donnerstag, 8. April 2010 9:47

Die Silhouette Chorweilers hinter der Heinrich-Böll-Gesamtschule

Die Silhouette Chorweilers hinter der Heinrich-Böll-Gesamtschule

Chorweiler hat in Köln einen schlechten Ruf. Das hat viele Gründe. Zum Beispiel sind Hochhäuser überhaupt nicht in. Schicke verglaste Bürotürme in der Innenstadt, ja. Aber darin wohnen? Ist überhaupt nicht angesagt. Entsprechend wohnen im Kölner Norden viele Menschen, denen das egal ist oder die sich nichts anderes leisten können. Im Bus hört man Russisch. Auch Türkisch und viele Sprachen, die man nicht einordnen kann. Der Ausländeranteil beträgt 41 Prozent. Jährlich stellen sich bei einem sehr schönen Straßenfest die Nationen Chorweilers vor – dann gibt es spannende Tanz-Aufführungen und vor allem Leckereien aus verschiedensten Ländern.

Die Fussgängerbrücke führt unter dem Hochhaus hindurch

Die Fussgängerbrücke führt unter dem Hochhaus hindurch

Sonst fährt kaum jemand nach Chorweiler, es sei denn, um im Einkaufszentrum City Center zu shoppen. Das City Center hat sich in den letzten Jahrzehnten ganz schön gemacht. Ich kenne es aus meiner Schulzeit, die ich von 1979 bis 1984 im Gymnasium Volkhofen/Weiler verbrachte. Da musste ich in Chorweiler von der Straßenbahn in den Bus umsteigen und verbrachte auch so manche Freistunde hier. Damals war nur das Erdgeschoss des City Centers so richtig mit Geschäften bestückt, es war meistens halb leer, und im Obergeschoss war ganz früher ein Kino untergebracht und ein chinesisches Restaurant – die restliche Fläche wurde kaum genutzt. Heute ist jeder Quadratmeter mit Geschäften belegt und es herrscht ein reges Treiben.

Die hübsche Mosaik-Bank am Spielplatz ist leider ganz verkommen

Die hübsche Mosaik-Bank am Spielplatz ist leider ganz verkommen

Ich muss sagen: Es ist nicht alles schlecht. Und als Chorweiler gebaut wurde, fand man auch Hochhäuser aus Beton ganz schön. Der Stadtteil Chorweiler entstand in der zweiten Bebauungsphase des Stadtbezirks Chorweiler. In der ersten Phase wurden Heimersdorf und Seeberg während der 1960er Jahre aus dem Boden gestampft, in den 1970er Jahren folgte dann Seeberg-Nord, das direkt an Chorweiler angrenzt und Chorweiler selbst – die größte Plattensiedlung Nordrhein-Westfalens! Anders als ursprünglich geplant wurden dann aber kaum Bürogebäude gebaut, so dass das einst beabsichtigte Konzept vom “Leben und Arbeiten” in der neuen “Stadt” nicht umgesetzt wurde.

Chorweiler: Hochhäuser und davor das Einkaufszentrum City Center

Chorweiler: Hochhäuser und davor das Einkaufszentrum City Center

Mit “es ist nicht alles schlecht” meine ich die Infra-Struktur, denn die einzelnen Bereich des Stadtbezirks Chorweiler sind mit großzügigen Parkanlagen umgeben, die wirklich schön sind. Auch gibt es neben allen Geschäften, die man so braucht, Schulen, eine Stadtteilbibliothek, ein Schwimmbad, Radwege, Spielplätze und eine hervorragende Verbindung in die umliegenden Vororte und die Innenstadt. An der Heinrich-Böll-Gesamtschule liegen riesige Sportplätze, zudem wurde mit dem Aqualand ein großes Spaßbad mit Wellness-Bereich gebaut und der Fühlinger See gehört zu den bekannten Naherholungsgebieten Kölns.

Aber natürlich entspricht das Stadtbild einfach gar nicht mehr dem heutigen Geschmack. Dazu kommt, dass verschiedene Bereiche recht ungepflegt sind. So zieht sich auf dem begrünten Fußgängerweg entlang der Willi-Suth-Allee eine Reihe von Spielplätzen entlang – eigentlich eine tolle Idee. Leider sind sie jedoch voller Müll, ebenso wie kleine Waldgebiete in der Umgebung.

Parkanlage zwischen Chorweiler und Fühlingen

Parkanlage zwischen Chorweiler und Fühlingen

Thema: Architektur, Einkaufen, Parks, Stadtteile | Kommentare (0) | Autor: Petra